Tag 1 von Julia Dachbrodt-Saaydeh

1. Tag
Auf geht`s nach Israel!

Voller Vorfreude trafen wir uns sehr früh am Morgen, dank der Umstellung auf die Sommerzeit noch früher, am Brandenburger Hauptbahnhof. Gemeinsam fuhren wir gut gelaunt und voller Vorfreude zum Flughafen und mussten uns dort einem kleinen Interview der israelischen Sicherheit unterziehen. Endlich ging es dann los, vom kalten Deutschland ins warme und sonnige Israel. Nach vier mehr oder weniger langen Stunden landeten wir im Gelobten Land. Nach einer weiteren Stunde mit dem Reisebus durch den israelischen Verkehr kamen wir in Ra`anana an. Dort lernten einige ihre Gastfamilien kennen und andere trafen ihre Freunde wieder. Den Abend verbrachten wir zuerst als Gruppe zusammen mit unseren Gastgeschwistern und später dann in unseren Gastfamilien. Alle hatten sich Vieles zu erzählen bei einem leckeren Essen. Und schon bald war der erste Tag mit vielen neuen Eindrücken vorbei. Aber die Freude auf die kommenden Tage hat nicht abgenommen, sondern erst richtig zugenommen.

Tag 2 - Jonas

Am ersten Tag nach der Ankunft in Ra'anana trafen wir uns um 7:30 Yad Lebanim und sind von dort aus mit dem Bus zum Holocaust Museum Yad Vashem gefahren, wo uns die grauenvollen Ereignisse näher gebracht wurden, unser Guide brachte uns dies jedoch unprofessionell und oberflächlich näher. Zudem besichtigten wir in dem Museum die Hall of Memorial und das Childrens Memorial. Danach sind wir in die Altstadt von Jerusalem gefahren und besichtigten dort die Klagemauer die Grabeskirche und andere Sehenswürdigkeiten. Nach dem wir die Frührung durch die Altstadt genossen haben hatten wir 2 Stunden Freizeit und könnte so über den Bazar schlendern oda traditionelle Gerichte probieren um die Esskultur näher kennen zu lernen. 
Um 17:00 trafen wir uns dann wieder am vereinbartem Treffpunkt, dem Yaffa Gate, und fuhren gemeinsam zurück nach Ra'anana. 
Am Abend waren Max, Rike und Ich (Jonas) auf einer Bar Mitzwa unserer Gastfamilie, wo all ubsere Erwartungen was die Location das Essen und die Begeisterung der Gäste angeht.

Tag 3 - Vanessa

Heute mussten wir - wie jeden Tag - wieder früh aufstehen, da es schon um 07:30 los zum Toten Meer gehen sollte.
Nach 3 Stunden Fahrzeit sind wir dann am tiefsten - und gefühlt heißesten - Punkt der Erde angekommen.
Viele von uns konnten es dann gar nicht abwarten sich im Meer treiben zu lassen.
Nachdem wir uns gegenseitig Schlammmasken gemacht haben und auch die Sonne etwas aufgesogen haben sollte es dann auch schon Mittagessen geben.
Nachdem Mittagessen ging es dann weiter nach Elifaz. Doch bevor wir dort angekommen sind haben wir noch einen Zwischenstopp bei der besten Milchfabrik in Isreal gemacht. Dort gab es selbstverständlich auch das beste Eis, welches einige von uns probiert haben.
Gegen 18 Uhr sind wir dann in Elifaz angekommen wo viele von uns dann sofort bei Abend essen kochen geholfen haben. Diejenigen die nicht geholfen haben, haben sich entweder sportlich betätigt oder haben gequatscht.
Nach dem Abendessen haben viele von uns noch gequatscht oder Spiele gespielt. Danach mussten wir uns entscheiden ob wir entweder im Kippuz - einem riesigen Zelt - oder unter dem freien Himmel schlafen wollen.
Viele von uns Brandenburgern haben sich für den freien Himmel entschieden.
Und so ging der dritte Tag mit der besten Aussicht zu Ende.

Tag 4 - Julius

Am heutigen Mittwoch haben wir uns morgens in der Früh auf den Weg in die Weiten der Wüste begeben. Nach einer kurzen Fahrt ging die erlebnisreiche Wüstenwanderung auch schon los.
Die 3 stündige Tour überstanden wir unbeschadet dank viel Trinkwasser und vielen Pausen. Trotz 33 Grad im Schatten war die Wanderung eine sehr interessante Erfahrung. Weiter ging es dann mit Bus in Richtung Süden. Wir erreichten die südlichste Stadt Israels namens Elat. Aufgrund von günstigen Shopping Möglichkeiten dank steuerfreier Zone und dem direkt an der Stadt gelegenen Roten Meer ist die Stadt ein sehr beliebtes Touristenziel. Nach 1 1/2 Stunde Freizeit verließen wir Eilat in Richtung Vogelpark. Weil Eilat einer der wichtigsten Dreh und Angelpunkte der Zugvögel ist, konnte man viele von ihnen beobachten. Nach einem aufschlussreichen Aufenthalt im Vogelresavoir, besichtigten wir hunderte von Flamingos an einem See Nahe der Israelisch-jordanischen Grenze. Von da aus traten wir dann auch die Rückreise in Richtung Camp an.
Nach einem langen und anstrengenden Tag, konnte sich jedermann beim leckerem Abendessen stärken. Die Jugendlichen ließe den Abend mit Schwimmen, Ballsport oder Gesprächen ausklingen.

Tag 5 - Josi

Nachdem wir im Camp gefrühstückt hatten fuhren wir gegen 8:30 Uhr mit dem Bus zurück in Richtung Ra‘anana. Unser erster Stop war in der Wüste, wo wir mit Müllsäcken, wahlweise auch ohne, die Dünen runter rutschten, zwischendurch bekamen wir auch interessante Sachen erzählt, wie zum Beispiel das Austrocknen des Toten Meeres. Nebenbei lernten wir aber auch Wüstenbewohner wie Skaraben kennen. Als das erledigt war ging es zurück in den Bus und wir fuhren zum Mittagessen ans Tote Meer. Nachdem wir wieder in unseren Gastfamilien waren liesen einige noch den Tag im schönen Park von Ra‘anana ausklingen.

Tag 6 - Vivien

Heute morgen um 10 Uhr traffen wir uns mit der Bramschen Gruppe und anderen Jugendlichen aus Ra'anana im Kulturzentrum. Dort spielten wir Kennlernspiele und Gruppenspiele. Anschließend wurden wir in Teams eingeteilt und zu einer Kochchallenge herausgefordert. Wir mussten einen Salat und das typisch israelische Pitabrot und Shakshuka zubereiten, die danach von einer Jury bewertet wurden. Abends feierte jeder mit seiner Gastfamilie das Pessachfest. An Pessach wird der Auszug aus Ägypten gefeiert. Für mich war Pessach eine schöne Erfahrung weil dort die ganze Familie zusammen kommt und es verschiedene Rituale. Es wird unteranderem aus der Pessach-Hagadah vorgelesen. In der Pesach-Hagadah steht die Geschichte der Juden.

Tag 7 - Inka

Samstag war unser Familientag und somit hatte jeder etwas anderes an diesem Tag vor. Da die Sonne schien, hatten Emily und ich beschlossen, an den Strand zu gehen. Gesagt, getan - packten wir unsere Sachen und fuhren mit Vivien zum Acadia Strand nach Herzeliya. Wir hatten einen richtig schönen Tag am Meer, wo wir auch einige andere Leute aus unserer Gruppe trafen, die ebenfalls auf diese Idee kamen. Wir aßen ein Eis, waren Baden und hatten zusammen viel Spaß. Am Abend feierten wir noch eine Party, um die Gruppe aus Bramsche zu verabschieden, so konnten wir die gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren lassen. Insgesamt war es ein sehr lustiger Tag mit vielen schönen Momenten.

Tag 8 - Riccardo

Heute fuhren wir um 7:30 Uhr mit dem Bus nach Rosh Ha'Nikra während wir in den Norden fuhren durchquerten wir die Hafenstadt Haifa. Nach einer Weile machten wir eine Pause und fuhren dann zu unserem ersten groß Stop ,,Akko", eine schöne Hafenstadt. Wir besichtigten die alte Stadtfestung und waren auf den Spuren der Templer. Danach besuchten wir den Markt von Akko, wo viele von uns auch das erste mal Falaffel aßen. Als wir fertig waren fuhren wir weiter in Richtung libanesische Grenze. Nahe der libnesischen Grenze befanden sich die Grotte von Rosh Ha'nigra. Nach diesem schönen Tag ließen die Jungendlichen den Abend entspannt ausklingen.

Tag 9 - Friederike

Heute, starteten wir früh, in Richtung Alit. Dort besuchten wir ein ehemaliges Aufnahmelager für illegale Einwanderer, in der Zeit um den zweiten Weltkrieg. Danach fuhren wir nach Dor, wo wir ins Museum gingen und dann zwei Stunden Zeit am Strand hatten. Dort konnten wir die Sonne und das Wasser genießen. Weiter, ging es in den Park, der Familie Rothschild. Durch den wir etwas schlenderten und die Vielfalt der Pflanzen genossen. Als letztes sind wir nach Caseraya, an den Strand gefahren, um einen kleinen Fotostopp zu machen. Den Abend ließen wir gemütlich und gemeinsam ausklingen. Der Tag war sehr interessant und es war schön, Zeit am Strand zu verbringen.

Tag 10 - Annika

Tagesbericht 10 - Ausflug nach Nazareth und die Sea of Gallilea

Auch heute ging es wieder früh los, um noch mehr von Israel zu erkunden. Das heutige Ziel: die Heimat Jesus’; Nazareth.

Dort angekommen begaben wir uns auf die Spuren Maria’s und besuchten die Verkündigungsbasilika. Dort soll, laut der Bibel, Maria vom Erzengel Gabriel erfahren haben, dass sie bald einen Jungen gebären würde.

Nach der Erkundung des eher modernen Gebäudes, das über den Ruinen des antiken gebaut wurde, hatten wir die Möglichkeit den örtlichen Markt zu besuchen. Wo einige nach Souvenirs für ihre Lieben zu Hause suchten, suchten andere etwas zu Essen. Die Mittagspause sollte kurz danach folgen. Dafür fuhren wir zum Mount of Precipice bevor es zur Sea of Gallilea weiterging.

Dort angekommen besetzten wir zuerst einmal Kajaks, die wir in 6er Gruppen über den Fluss steuern sollten. Mit den Kajaks erkundeten wir schließlich für 2 Stunden die Sea of Gallilea bevor wir uns auf die Heimreise begaben.

Tag 11 - Henrique

Am 4.April hat sich unsere Gruppe aufgemacht, um mit den Rädern die Natur Ra’ananas zu erkunden. Unsere Betreuer Affas und Meir Yadov führten uns zu einem atemberaubenden und beliebten Viewpoint, dem Garbage Mountain(Müllberg). Dort hatten wir einen gute Aussicht und konnten auch auf fernere Nachbarschaften blicken. Nach einiger Zeit haben wir einen wohlverdienten Stopp bei einem kleinen Kiosk eingelegt, bei dem ein Eis natürlich nicht fehlen durfte. Danach haben wir auch schon wieder die Heimreise angetreten, da wir noch mit einem Vertreter des Bürgermeisters von Ra’anana verabredet waren. Mit ihm haben wir viel über die Stadtgeschichte, die gemeinsame Verbindung zwischen Deutschland und Israel und auch zukünftige Projekte gesprochen. Um uns ein wenig abzukühlen, haben wir noch einen kurzen Abstecher beim Pool gemacht. Gleich darauf ging es auch schon zu unserem Treffen mit allen Austauschschülern und Gastgeschwistern. Wir haben gemeinsame Spiele gespielt, über unsere Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Vorurteile geredet. Anschließend haben unsere Gastgeschwister ein Plakat über Deutschland erstellt und wir, die Deutschen, eines über Israel, um unsere Eindrücke festzuhalten. 
Zum Abschluss des Tages haben wir zusammen Pizza gegessen, viele sind anschließend noch zum abendlichen shoppen in die Mall gegangen. Das Ende bildete unser traditionelles Zusammentreffen im Park.

Tag 12 - Max

Auch an Tag 12 unserer tollen Reise ging es bereits früh los. Gegen 7:30 Uhr trafen wir uns, wie immer, am Yad Lebanim. Die Busfahrt war dieses Mal nicht ganz so lang, denn an diesem Tag ging es in die wundervolle Stadt "Tel Aviv". Sie war ursprünglich ein Vorort der Hafenstadt Jaffa.
Dort angekommen, begaben wir uns auf direktem Wege zum Markt. Es gab viele verschiedene Stände mit Essen, Smoothies, Kleidung, Schmuck und vieles mehr. Die meisten von uns haben sich etwas gekauft, um sich an die Reise zu erinnern. 
Als wir den Markt fertig erkundet hatten, liefen wir weiter durch die Stadt. Als erstes haben wir eine Synagoge von außen betrachtet. Danach sind wir zur Mainstreet gegangen. Unser Guide erklärte uns, dass dies eine Business Street sei und wir auf viele reiche und beschäftigte Menschen treffen werden. Die Gebäude waren groß und sehr neumodern gestaltet. Außerdem erklärte er uns die Bedeutung Tel Aviv's. Tel steht für alt und Hügel und Aviv steht für neu und Frühling.
Als wir das erste große Gebäude Tel Aviv's besichtigt hatten ging es mit dem Bus weiter in die alte Hafenstadt Jaffa. Dort bestaunten wir verwinkelte Gassen und einen großen Hafen.
Zum Abschluss durften wir im Meer baden gehen. Wir sind durch große Wellen geschwommen und haben uns am Strand gesonnt. 
Dann begaben wir uns auf die Heimreise und verbrachten in unseren Gastfamilien einen weiteren tollen Abend.

Tag 13 - Peter

Heute haben wir uns etwas Entspannung verdient.
Nach den anstrengenden aber auch wundervollen Tagen die wir hier in Israel verbracht haben, haben wir uns eine Pause redlich verdient.
So kam es dazu das wir uns alle am Strand in der Nähe von Herzliya getroffen haben.
Wir haben uns nach dem Picknick und dem Bad in der Sonne im Wasser abgekühlt.
Es war ein echt wunderschöner Tag mit kleinen Spielen leckeren Köstlichkeiten und einem traumhaften Meer.
Ich kann nicht mehr zu diesem Tag sagen außer, dass die Gruppe sehr engagiert ist und ein schönes Zusammenspiel hat ich würde jederzeit wieder mit ihnen Verreisen.

Tag 14 - Emily

Nun sind wir am letzten Tag im sonnigen und wundervollen Israel angelangt. Heute ist family-day und wir genießen die letzten Stunden ganz individuell. Einige in Tel-Aviv, andere am Strand. Sonne tanken. 
Mit entspannendem Wellenrauschen, Musik, gutem Wetter, weitem, blauen Meer, netten Gesprächen, möchte man glatt für immer hier bleiben. 
Abends haben wir einen Abschlussabend veranstaltet. Alle Gastfamilien waren eingeladen und wir haben uns gemeinsam rückblickend auf die vergangenen 14 Tage Bilder von unserer Reise durch ganz Israel angeschaut. Ich habe gespürt, dass jeder der Teilnehmer/-innen des Jugendaustausches die Zeit in vollen Zügen genossen hat. Nach vielen Erinnerungsfotos und abschließenden Worten, haben wir uns auf den Weg zum Park gemacht, an dem wir oft abends waren. Einige hatten das Privileg, auf eine sogenannte "Memona" zu gehen. Ein Fest, dass jüdische Marokkaner nach Israel gebracht haben. Sie feiern, dass das Pessachfest nach einer 8-tägigen Ernährung von ungesäuertem Brot vorbei ist. Familienmitglieder, welche aus Marokko stammen, haben eine Art "Brotfladen" zubereitet und es wurde gemeinsam gegessen. 
Mit netten Gesprächen lassen wir den allerletzten Abend in Ra'anana ausklingen.

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