Raanana Gruppe - Tag 10 Moritz Hanebeck

Am 5.4 mussten wir nicht unmenschlich früh aufstehen und trotzdem gab es viele die erstaunlich müde wirkten. Das Museum welches sich im Rathaus befand weckte dann aber unser Interesse. Vor allem das Denkmal für die Gefallenen in den Kriegen um die Unabhängigkeit Israels war beeindruckend. Im restlichen Museum wurde hauptsächlich die Besiedlung von Ra'anana thematisiert. Daraufhin brachen wir zum städtischen Jugendzentrum auf wo wir in einer Stunde des Wartens an diversen Keipensportarten wie Tischtennis Kicker und anderen Spielen Freundschaften festigten.
Als nächstes hatten wir für unsere Verpflegung zu sorgen. Aus diesem Grund bekamen wir Teig aus dem wir Buns (kleine Teigkugeln) formten. Außerdem pellten und schnitten wir Eier für ein sehr schmackhaftes Mittagsmenü. Anschließend wurden wir in drei Gruppen geteilt. Mit einem Weitsprung Wettbewerb wurde entschieden welche Gruppe die Spiele beginnen würden. Meine Gruppe wurde unsagbar erfolgreich von Martin vertreten. Unsere erste Aufgabe war es mit fünf Fremden einen israelischer Tanz zu tanzen.
Als nächstes mussten wir vorgegebene hebräische Sätze lernen und zu Fremden sagen ohne zu wissen was sie bedeuteten. Es stellte sich jedoch heraus dass es sich nur um harmlose Fragen nach Lieblingsessen u.ä. handelte. Unsere nächste Aufgabe war in einem Laden auf hebräisch nach der nächsten Aufgabe zu fragen die wir auch bekamen.
Als nächstes mussten wir vorgegebene hebräische Sätze zu Fremden sagen ohne zu wissen was sie bedeuteten. Es stellte sich jedoch heraus dass es sich nur um harmlose Fragen nach Lieblingsessen u.ä. handelte. Unsere nächste Aufgabe war in einem Laden auf hebräisch nach der nächsten Aufgabe zu fragen die wir auch bekamen.
Als nächstes sollten wir verschiedene Tiere im örtlichen Streichelzoo finden deren Namen uns aber nur auf hebräisch vorlagen. In meinem Fall war es besonders schwierig da keiner der Israelis die ich ansprach wusste was Igel auf englisch heißt. Die letzte Aufgabe war ein Geschmackstest bei dem wir so schnell wie möglich verschiedene israelische Spezialitäten erkennen sollten. Das Ende des Wettkampfs war an einer wunderschöne Brücke über dem See im Park Ra'anana.
Am Abend nachdem wir zurück zum Jugendzentrum gelangt waren bauten wir aus Nahrungsmitteln Sehenswürdigkeiten aus Deutschland und Israel. Auch wenn unsere Version des Kölner Doms nur mit sehr viel Fantasie dem Original glich hatten wir viel Spaß. Anschösießend nach dem Offizhiellen Programm trafen wir uns wieder mit Israelis um zusammen was in der Statd zub unternehmen.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 9 Florentyna Boguta

Der letzte Tag begann damit, dass wir uns um 1 Uhr in Yad Mordechai trafen. Von den meisten Israelis mussten wir uns dort schon verabschieden. Ein paar haben uns aber noch zum Flughafen gebracht. Der Abschied viel uns nicht gerade leicht, aber wir sind alle der festen Überzeugung, dass wir uns irgendwann wiedersehen, denn wir haben in Israel viele Freundschaften geschlossen. Nach einer etwas längeren Sicherheitskontrolle, konnten wir dann endlich einchecken. Um 17:35 Uhr startete unser Flug und wir kamen schon früher als geplant in Berlin Schönefeld an.

Raanana Gruppe - Tag 9 Annabell Rösel

Heute ging ab in den Norden von Israel. Um 8:30 Uhr starteten wir von Raanana und fuhren nach Haifa. Als wir angekommen sind, konnten wir die tolle Aussicht auf das Mittelmeer und den Hafen der 3. größten Stadt Israels genießen. Danach ging es weiter in den Tempel. Nach einem kurzen Aufenthalt und einer kurzen Busfahrt gingen wir in die Grotte Rosh- Haniqra. Der atemberaubende Blick auf das Mittelmeer wurde natürlich gleich genutzt, um unvergessliche Momente mit der Kamera festzuhalten. Gut gelaunt fuhren wir dann nach Akko. Dort hatten wir einige Zeit frei, um die Altstadt zu erkunden. Zum Schluss liefen wir durch den Tunnel, welcher früher die dort stehende Burg und den Hafen miteinander verbunden hat. Erschöpft von diesem Tag fuhren wir gegen 18 Uhr wieder zurück nach Raanana.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 8 Jessica Seetge

Heute waren wir in einer der schönsten Städte Israels - der Hauptstadt Tel Aviv!
Mit vielen Erwartungen stieg unsere Gruppe um 10 Uhr aus dem Reisebus und startete den aufregenden Tag. Bevor es in die Großstadt ging besichtigten wir Jaffa. Dort wurden Fotos geschossen, Zeit auf dem Flohmarkt verbracht und im Anschluss gab es für alle Falafel! Wir suchten uns ein wenig später ein schattiges Plätzchen und aßen zusammen. Danach besichtigten wir den alten Bahnhof - die Grenze zwischen Jaffa und Tel Aviv und hatten die einmalige Chance einen Kunstmarkt zu sehen! Um den Stadtbesuch abzuschließen liefen wir über den Carmel Markt und am Strand entlang, wo einige sich ein Eis kauften oder den letzten Tag im Wasser von Israel verbrachten. Nach der Rückfahrt hatten wir noch Zeit um unsere Koffer zu packen und uns für den interkulturellen Abend zurecht zu machen. Dieser fand in Yad Mordechai statt, dem Ort an dem wir die israelischen Jugendlichen kennen und mögen lernten! Gemeinsam erinnerten wir uns an die schönen Momente zurück, denn die Israelis hatten für uns eine Bildershow vorbereitet, die uns in Erinnerung bleiben wird. Auch wir führten unser Programm auf und aßen ein letztes Mal als deutsch-israelische Gruppe zusammen.

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Raanana Gruppe - Tag 8 Joel Mann

Alle waren noch vom Pessach-Fest müde gewesen, so das wir erst spät in den Tag gestartet sind. Um 13.00 uhr ging es los Richtung Tel-Aviv an den Strand zusammen mit einigen von Gosslar und von Israel. Dort haben wir uns gesonnt oder Fußball gespielt. Das Wasser war auch nicht zu kalt so dass wir im Meer schwimmen konnten, einige haben begeistert waveboarding ausprobiert. Um 17.00 uhr ging es zurück nach Hause zum ausgeruht und fertig machen für den abend. Um 22.00 uhr ging es ab zur Party zusammrn mit unseren Israelischen Freunden die wie immer lustig war. Gegen 0.00 Uhr fingen einige an karaoke zu singen und wir kamen wie immer viel zu spät ins Bett, so das wir wohl in Deutschland erstmal einen Tag durchschlafen müssen.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 7 Toni Wendland

Am 7. Tag unserer Reise stand Freizeit mit der Familie auf dem Zettel. Jeder aus unserer Gruppe machte mit seiner Familie etwas anderes.
Ich ging mit meiner Gastfamilie in einen Freizeitpark. Es hat sehr viel Spass gemacht und viel zsm. gelacht. 
Am Abend trafen wir uns alle bei Tamara, saßen am Lagerfeuer und aßen Poike.
Es war wieder mal ein sehr schöner ausklang eines sehr tollen Tages.

Raanana Gruppe - Tag 7 Martin Wernitz

Der siebente Tag begann ziemlich entspannt, da es zum ersten Mal keinen festgelegten Treffpunkt mit viel zu früher Startzeit gab und ich daher endlich mal wieder ausschlafen konnte. Am Vormittag trafen wir uns dann im Schwimmbad um uns vor den großen Feierlichkeiten noch einmal auszuruhen.
Nachdem in den Tagen davor bereits alles sauber gemacht wurde mussten heute Mittag auch noch die letzten Mahlzeiten mit gesäuertem Teig vernichtet werden. Es gab in der Stadt sogar mehrere Feuerplätze an denen Brot Nudeln und andere Teigwaren verbrannt wurden.
Gegen 5 Uhr am Nachmittag machte ich mich dann mit meiner Gastfamilie auf den Weg nach Jerusalem um das Pessachfest zu zelebrieren. Ich wusste bereits das Pessach eines der wichtigsten jüdischen Feste ist bei dm die ganze Familie zusammenkommt, um an den Auszug aus der ägyptischen Sklaverei zu gedenken. Als ich dann Jerusalem erreichte wurde mir erstmal die große Familie vorgestellt, unter der auch Leute aus Belgien oder Marokko waren mit denen ich mich auf deutsch (bzw. jiddisch) und französisch unterhalten konnte. Die Feierlichkeiten bestanden dann daraus dass jeder von abwechselnden Familienmitglieder Gebete gesprochen, Texte vorgelesen und Lieder gesungen wurden. Zwischendurch wurden auch immer wieder verschiedene essbare Dinge rumgereicht die mit dem von Gott berufenen Auszug aus der Sklaverei zusammen hängen. Nach etwa einer Stunde gab es dann das wirklich sehr reichlich Abendbrot von welchem ich auch sehr satt wurde. Neben dem Brotersatz Matze gab es außerdem verschieden Arten von Fleischbällchen, Fisch, Suppe, Salat und als ich schon längst satt war auch noch Muffins und Schokoladenkuchen. Nach dem Essen ging es auch noch mal eine halbe Stunde weiter mit den Feierlichkeiten und es wurde auch immer lauter mit knapp 30 Leuten in einem Raum. Letztendlich war es für mich zwar etwas anstrengend aber auch eine sehr interessante Erfahrungen.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 6 Charleen Berger

Heute sollte unsere Reise ans Tote Meer gehen. Nachdem wir uns in Yad Moderchai getroffen hatten, fuhren wir nach Nahal Arugot. Zuerst dachten wir, wir würden direkt zum Meer gehen, doch stattdessen begann eine 2 stündige Wüstenwanderung. Auf dem Hinweg kletterten wir in der prallen Sonne die Felsen hinauf und schon bald verließ einige von uns der Mut, doch als es abwärts zu einem schönen Wasserfall ging, stellten wir fest, dass sich die Anstrengung gelohnt hatte. Denn in einem kleinen See in der Wüste zu baden, direkt unter dem brausenden Wasserfall, ist doch ein tolles Erlebnis. Auf dem Rückweg wanderten wir durch ein Flussbett und zum Glück gab es ausreichend Schatten. Faszinierend war auch der Kontrast des strahlend blauen Himmels und der roten Felsen. Nachdem wir uns erholt und ein Eis gegessen hatten, ging es tatsächlich an das Tote Meer. Kaum einer von uns hätte sich vorstellen können, dass man tatsächlich (wie eine Boje) einfach auf dem Wasser schwebt. Ich denke, dieser Tag wird allen noch lange in Erinnerung bleiben.

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Raanana Gruppe - Tag 6 Victoria Meiss

Heute sind wir mit dem Bus zurückgefahren vom Kibutz nach Raananna.
Wir wurden ungefähr um 6:30 geweckt, um 7:00 gab es dann Frühstück und mit dem Bus sind wir dann gegen 8:20 losgefaren.
Eigentlich wollten wir noch einmal zum toten Meer fahren auf der Rücktour und uns im "Schlamm baden", aber ein Unfall einige Sekunden vor uns, bei dem unser Sanitäter Erste Hilfe geleistet hat, hielt uns einige Zeit auf wofür jeder Verständnis hatte, so das wir am Toten Meer nur Zeit zum Essen und kurzem Shoppen hatten.
Zurück in Raanana waren wir gegen 18:00 Uhr wo wir schon von den Gastfamilien erwartet wurden.
Am Abend war noch Party angesagt im Jugendclub zusammen mit unsereren Israelischen Freunden.
was immer viel Spaß macht.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 5 Vanessa Marienfeld

Der Tag begann mit Sport in Yad Moderchai. Es wurde sowohl Volleyball als auch Basketball gespielt und die ausgelassene Stimmung war vor allem
beim Volleball Match zu bemerken. Ausgepowert fuhren wir zum Ziqim Beach und verantstalteten dort ein kleines Picknick. Einige Mutige wagten sich sogar ins Wasser. Danach ging es zurück in die Gastfamilien, um Pessach zu feiern, einige von uns im Kibbutz, andere im Kreis der Familie. Es wurde gesungen, gegessen und gelacht. Der Hintergrund dieses Festes ist der Auszug der Israelis aus Ägypten nach 400-jähriger Gefangenschaft. 
Vanii

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Raanana Gruppe - Tag 5 Ben-Arik Mann

Heute ist der 5 Tag in Israel und wir mussten um 6:00 Uhr aufstehen, Frühstück und um 8:00 ging es dann mit dem Bus los zur Steinwüste. Wir sind bis 13:00 in der Steinwüste gewandert. Es ging sehr steil hoch und wieder runter, stellenweise sehr eng und über eingearbeitete Eisenstufen steil nach unten. Danach waren wir alle sehr geschafft und froh uns beim essen auszuruhen.
Anschließen fuhren wir zum Roten Meer zum Schnorcheln an den Korallenriffen, Dort gab es viele bunte Fische zu sehen. Ich hab einen 70 cm langen ganz schlanken schmalen Fisch beobachtet der ca. 1 Meter unter mir langsam langschwomm. So einen hatte ich noch nie gesehen. Umso weiter wir nach links geschwommen sind wurden die Riffe immer schöner und es gab mehr interresannte Fische zu sehen.
Nach dem schnorcheln waren wir dann in Eilad für 2 Stunden zum Bummeln in der Mall oder an der Standprommenade.
Auf der Rückfahr zum Kibutz haben wir an einem See angehalten und Flamingos beobachtet
Im Kibutz gab es ein leckeres Abendbrot und später bis in die Nacht haben wir am Lagerfeuer gesessen, Fußball gespielt und den schönen Tag ausklingen lassen.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 4 Svenja Tscherniewski

Heute waren wir in ein Moschav. Das ist eine Gemeinde namens Netiv Hasara. Diese befindet sich unmittelbar am Gazastreifen, ungefähr 50 Meter, deshalb hat die Gemeinde auch zwei Schutzwände um gegen die Raketenangriffe geschützt zu sein. Da viele Kinder dort leben hat Tsamirit, eine Keramikkünstlerin, ein schönes Projekt entwickelt. Sie bemalt Keramik mit Friedenszeichen und klebt diese an die zwei Mauern, um das dunkle grau zu 'neutralisieren'. Nun durften wir ans Werk gehen und Keramik an die Mauer kleben. Wir füllten mit unseren Symbolen ein Herz. Es war sehr beeindruckend so nah an am Gaza zu stehen. Tsamirit erzählte uns viel über die Angriffe und das sie sich durch Keramik ablenkt vom Geschehen. Eine wirklich schöne Idee. 
Danach ging es zum Shoppen in eine sehr moderne Mall. Nicht nur wir deckten uns mit tollen Sachen ein, sondern dachten auch an Familie und Freunde. Am Abend ging es in ein Restaurant um den Geburtstag von Tamar zu Feiern. 
Der Tag war wirklich sehr schön und aufregend.

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Raanana Gruppe - Tag 4 Dominik Czinzoll

Nach dem 20 Minuten später doch jeder am Bus erschienen ist, konnten wir endlich los. Die Busfahrt war lang und erschöpfend aber das Ziel war es wert. Als wir am totem Meer ankamen stürmten alle zu den Liegen und danach sofort ins Wasser. Es war angenehm warm und man fühlte sich wieder erfrischt. Der Boden war komisch weich und total uneben, sodass es schwer war gut vorwärts zu kommen. Nach ein paar Minuten fingen die Ersten bereits an sich mit dem wohltuenden Schlamm einzureiben. Als wir dann alle fertig waren damit, ging es auch schon wieder zurück in den Bus. Die Fahrt war mega anstrengend und viel zu lang.
Um 18:20 kamen wir endlich im Kibutz nahe Elad an. Wir aßen vom Büfett und nun lassen wir den Tag langsam ausklingen.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 3 Lena Rottinger

Das Zentrum dreier Weltreligionen und jede Menge Konfliktpotential befindet sich direkt in Jerusalem, der Hauptstadt Israels. Als ich letztes Jahr hier war, hat mich diese Stadt in ihren Bann gezogen und heute habe ich sie endlich wieder gesehen.

Gegen 11 Uhr vormittags erreichten wir die erste Station - den Ölberg in Jerusalem. Von dort aus hatte man eine gradiose Sicht auf die Altstadt, insbesondere den Felsendom (Al-Aqsa) und die Stadtmauer. Wir passierten den jüdischen Friedhof mit den wohl teuersten Gräbern der Welt. Viele Juden möchten hier nämlich begraben werden da dies der Ort sein soll an dem die Menschheit am Tag des jüngsten Gerichts auferstehen soll.
Es folgte ein kurzer Abstecher in die Kirche der Nationen, die von zwölf mit Mosaik verzierten Kuppeln geschmückt war. Für einige Israelis war dies die erste Kirche die sie je betreten haben.

Durch das Löwentor gelangen wir in die Altstadt, die von einer mächtigen Steinmauer umsäumt ist. Die Altstadt ist in vier Viertel geteilt: das armenische, christliche, jüdische und arabische Viertel. Im letzteren waren wir dann zuerst. Anfangs war ich etwas verwirrt, da es eher unüblich ist mit einer jüdischen Schülergruppe in arabische Bereiche zu gehen aber die Israelis erzählten, dass sie schon öfter dort waren. Unsere Reiseleiterin Nava führte uns auf die Dachterasse eines Hotels, von dem man einen fantastischen Blick auf die Altstadt und die Terassen und Dächer der Bewohner hatte. Man sah auch das jüdische und das christliche Viertel, sodass der Gedanke an Lessings Ringparabel auftauchte, als Schmelzpunkr der drei Religionen.

Ein kurzer Spaziergang durch die engen und verstopften Gassen führte uns in das christliche Viertel zur Grabeskirche. Dort soll angeblich Jesus begraben liegen, weshalb die Tourimassen hier entlangströmten. Neben dem Kulturprogramm gab es auch zahlreiche Shoppingmöglichkeiten vor allem am Souk (arabischen Bazar/Markt).
Das Mittagessen bestehend aus arabischen Sesambrot und Gewürzkräutern haben wir dann auf den Stufen vor der Kirche eingenommem.

Das Highlight des Tages war die Klagemauer oder (engl.) Westernwall. An dem heiligsten Ort der Juden durchquerten wir zuerst eine Sicherheitskontrolle und anschließend schrieben wir kleine Zettel mit Wünschen. Diese Zettel steckten wir in die Ritzen der über 2000 Jahre alten Mauer. Die Betbereiche für Männer und Frauen sind getrennt und aus Respekt vor der Religionen müssen die Männer eine Kippa aufsetzen. Zudem soll man der Mauer nie den Rücken kehren (zumindest in den ersten paar Metern), da man diese sonst nicht genug würdigt.

Zum Schluss schlenderten wir noch einmal kurz durch das moderne Jerusalem und bummelten am Markt, aßen ein Eis und tranken Kaffee oder Smoothies.

Abends fahren wir noch ans Meer und lassen mit einem Lagerfeuer den schönen aber auch anstrengenden Tag ausklingen.

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Raanana Gruppe - Tag 3 Jan Gerisch

Der heutige Tag startete früher und auch kälter als gestern, denn heute ging es bereits 7:30 Uhr Richtung Jerusalem los. Nach cirka 1,5 h fahrt erreichten wir unser erstes Ziel das Holocaust Mahnmal Yad VaSham in Jerusalem. Nach kurzer Einweisung gab uns eine nette Frau, namens Tamara, eine 2,5 stündige Führung. Sie schaffte es uns aus der jüdischen Sicht auch vieles neues über die grausamen Geschehnisse im 2. Weltkrieg zu erzählen. Nachdem wir noch das Kinder Mahnmal durchliefen, welches mit Millionen Lichtern an die toten Kinder beim Holocaust erinnern sollte, ging es mit dem Bus weiter zum Berg Hertzel. Unser Begleiter Meir Yadow führte uns eine Stunde über den Friedhof, auf dem viele berühte Personen aus Israel und gefallene Soldaten liegen. Danach folgte der von allen erwartete Höhepunkt des Tages, die Innenstadt von Jerusalem. Meir zeigte uns in einer interessanten Stadtführung die schönsten Stellen der Stadt, wie zum Beispiel der Klagemauer, in der viele ihren mitgebrachten Zettel steckten, oder der historischen Grabeskirche, in der wir die letzten Stationen in Christus Leben bewundern konnten. In den folgenden 2 h Freizeit aßen wir erstmal etwas, bevor wir die Stadt nochmal alleine erkundeten. Mit vielen Eindrücken ging es gegen 18 Uhr zurück nach Ra'anana.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 2 Svenja Tscherniewski

Am zweiten Tag im fremden Land waren wir in Yad Mordechai. Dort waren wir im Holocaustmuseum und haben eine interessante Führung bekommen. Danach sind wir durch den Kibutz gelaufen und haben ein Stopp beim Kindergarten gemacht. Die stark gesicherte Einrichtung mit dem hohen Wänden verdeutlicht noch einmal, welchen Spannungen die Menschen ausgesetzt sind. Danach gab es Mittag. Manche haben zum ersten Mal Humus gegessen. Ist sehr empfehlenswert der Kichererbsenbrei. Im Anschluss sind wir zu einer israelischen Imkerin gegangen, die uns stolz ihre Bienchen zeigte. Nach dem Basteln einer Honigkerze sind wir zu einen Fahrradclub gefahren. Dort begann auch unsere lange und intensive Fahrradtour. Kleine Abenteuer begleiteten die Tour. Beispielsweise das Überwinden eines kleinen Fließes oder das Fahren abseits der Strecke im Gebüsch. Fertig und mit großen Hunger kamen wir zum Club zurück, wo Pizza auf uns wartete. Zu guter Letzt sind wir zum Meer gefahren und haben uns eine Licht-Wasser-Show angesehen. Wir haben so viele Eindrücke bekommen und die anfängliche Nervosität zu den gastfreundlichen Israelis verschwindet immer mehr.

Raanana Gruppe - Tag 2 David Trautmann

Nach einer kurzen Nacht ging es heute gleich weiter nach Tel'Aviv, die Stadt, die junge Israelis gerne auch stolz als das Miami des Nahen Ostens bezeichnen.

Treffpunkt war um 8:30Uhr in Ra'anana am Rathaus, wo wir die Ehre hatten vom Bürgermeister in Empfang genommen zu werden. Dieser war sehr erfreut, dass wir in Ra'anana sind und wünschte uns viel Spaß hier. Nach diesen freundlichen Empfang ging es auch endlich los, schon auf der Fahrt nach Tel Aviv kam es uns so vor, als wären wir in einer anderen Welt. Beeindruckende Hotels reihen sich aneinander, eine hochmoderne, saubere Stadt vor den Toren der Wüste.

Schnell merkten wir, dass wir alle die Temperaturen unterschätzt hatten, denn trotz das es nur 21 Grad warm war erschlug uns die hohe Luftfeuchtigkeit. Wir verloren jedoch unser Ziel nicht aus den Augen. Nachdem wir unser Geld getauscht hatten besuchten wir als erstes den traditionelle Flohmarkt in Jaffa, dem ältesten Stadtteil von Tel'Aviv. Dort konnte man allerhand verschiedene Gegenstände erwerben, von Vinyls bis hin zu Kinderspielzeug.

Weiter ging es Richtung Carmel Basar im Zentrum von Tel'Aviv. Dieser bot eine Vielfalt an Lebensmitteln die wir vorher noch nie zu Gesicht bekommen hatten geschweige den Namen jemals gehört hatten. Vielen von uns hatten es vor allem die Süßigkeiten angetan, sodass wir von allem mal probierten. Allerdings feststellten, dass nicht alles was auf den ersten Blick lecker aussieht, es auch ist.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch den Port, einen Stadtteil im Norden von Tel'Aviv. Hier angekommen, fanden wir eine Menge an Freizeitangeboten, wie unter anderem die Schokoladen Manufaktur "Max Brenner". Hier kann man nicht nur normale Schokolade kaufen wie in jeden anderen Laden, nein hier kann man sogar eine Pizza komplett aus der süßen Flüssigkeit essen. Mein Fazit: The best Chocolate in the World!

Alles in allem ist Tel'Aviv eine beeindruckende und interessante Stadt - eine Stadt die durch ihre Vielfalt an Nationalitäten wie keine zweite ist und gerade deswegen lohnt sich ihr Besuch.

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Givat Brenner Gruppe - Tag 1 Florentyna Boguta

Der erste Tag in Israel begann damit, dass wir uns um 7.45 Uhr erstmal am Flughafen schönefeld getroffen haben. Nach den ausführlichen Sicherheitskontrollen ging es dann auch schon los und um 16 Uhr sind wir in Tel Aviv gelandet. Dann wurden wir zu unseren Gastfamilien gebracht. Abends trafen wir uns alle gemeinsam im Kibbutz Yad Mordechai und spielten gemeinsam verschiedene Spiele.

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Raanana Gruppe - Tag 1 Ferdinand Hoch

Am 28.03. sind wir 3:30 gestartet von Brandenburg nach Berlin.

Es ging über Düsseldorf nach Tel-Aviv. Es war ein wunderbarer Flug und ein schöner Ausblick auf Israel beim Landeanflug.

Von Tel-Aviv ging es mit einem Reisebus nach Raanana, wo uns die Gastfamilien bereits erwarteten und uns freundlich aufnahmen. Meine Familie hat ein schönes Haus und einen süßen Hund, ich fühle mich hier sehr wohl. Heute abend ging es dann noch zum Bowlen, zusammen mit unseren Israelischen Freunden. Und einer Gruppe aus Goslar die zeitgleich mit uns in Raananna ist.

Es war ein schöner Start hier in Israel.