Wer will mitkommen?

Ausschreibung „Deutsch - Israelischer Jugendaustausch 2016 in Ra´anana/Israel“

Das „Heilige Land“ entdecken, neue nette Menschen und eine andere Kultur kennenlernen,gemeinsam Sport treiben und natürlich Spaß haben: all das bietet unserJugendaustauschprogramm. Israel zu besuchen bedeutet Geschichte, Politik und Religion live und hautnah erleben. Der Verein Ra´anana e.V. bietet - in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend im LSB e.V. - in den Osterferien 2016 wieder die Möglichkeit für knapp zwei Wochen in das israelische Leben einzutauchen und einen besonderen Jugendaustausch zu erfahren. Der Verein für internationale Arbeit im Sport „Ra’anana e.V.“ sucht deshalb interessierte Jugendliche im Alter zwischen 15 und 22 Jahren für das folgendeJugendaustauschprogramm:Termin: 21.03. bis 03.04.2016

  • Teilnehmerkreis: Es stehen Plätze für 17 Jugendliche aus Brandenburg an der Havel undUmgebung zur Verfügung.
  • Programm: Die deutschen und israelischen Jugendlichen verbringen die Zeit gemeinsam in Israel in Raanana.
  • Die Besuchsorte in Israel sind uns noch nicht bekannt. Jedoch finden in aller Regel Ausflüge nach Jerusalem, Nazareth oder auch nach Tel Aviv statt. Weiteres wird im Laufe derVorbereitung kommuniziert. Partnerorganisation in Israel ist Hapoel Ra´anana (nahe Tel Aviv).
  • Unterkunft: Die Teilnehmer werden in israelischen Gastfamilien untergebracht.
  • Kosten: Der Teilnehmerbeitrag beträgt 470,00 € pro Person. Hier sind folgende Kostenenthalten: Vorbereitung, Flüge, Programm, Unterkunft, Delegationsshirt, Unfall- undHaftpflichtversicherung + Auslandsreisekrankenversicherung, Nachbereitung.
  • Vorbereitungsseminare: Die Vorbereitungsseminare finden vom 20.02. bis 21.02.2016 und vom 11.03. bis 13.03.2016 in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz mit Übernachtungstatt. Zudem veranstalten wir am 16.04.2016 einen Nachbereitungstag. (Änderungen vorbehalten) Diese Seminare gelten als Pflichtveranstaltungen und sind die Grundlage zurTeilnahme am Austauschprogramm in Israel.
  • Die Rückbegegnung findet voraussichtlich in den Sommerferien 2016 in Brandenburg an der Havel statt. Die Teilnehmenden sollten - je nach terminlichen und räumlichen Möglichkeiten -eine Teilnahme beim Gegenbesuch einplanen bzw. auch in Betracht, ziehen als Gastfamilie zu fungieren. (Keine Muss-Bestimmung und auch kein Ausschlusskriterium!)
  • Der Jugendaustausch wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans (KJP) gefördert. Bewerbungen senden Sie bitte bis spätestens zum 23.01.2016 mit dem beigefügten Formular + ein formloses Motivationsschreiben (Warum will ich teilnehmen?) und einem digitalen Passfoto an niels.haberlandt@raanana-ev.de bzw. das Original per Post an “Ra´anana e.V.“z. Hd. Niels Haberlandt, Ritterstraße 69, 14770 Brandenburg an der Havel.

Rückfragen unter 0178/2873516. Die Teilnehmer werden spätestens am 01.02.2016 schriftlich über Ihre Teilnahme oder Nichtteilnahme informiert.Bitte beachten Sie unsere Reisebedingungen 2016. Wir behalten uns das Recht vor die Teilnehmer selbst auszuwählen.

Tag 4 - Wüstentour von Tim Staperfenne

tl_files/content/Israelaustausch/2016/tag42016.JPGHeute wurden wir durch das laute Gescheppere von Snier wach gemacht. Die morgendliche Begrüßung mit Kelle und Topfdeckel passte zu der unruhigen Nacht, die die meisten von uns im Zelt verbrachten. Die Hunde der ansässigen Kibuz-Bewohner ließen nicht locker und schleckten so manchem das Gesicht ab.. So gingen wir alle nach leckerem Frühstück mit Nutella und Spiegelei in den Bus, um in die Wüste zu fahren und mit der Wanderung zu beginnen. Wir folgten einem Feldweg durch die Wüste, bis wir in eine Art Canyon stießen. Hier wurden unsere Kletterkünste geprüft, als wir uns durch eine enge Felsspalte zwängen mussten und dabei noch darauf zu achten hatten, den richtigen Tritt unter dem Fuß zu haben.

Im Canyon angekommen, wurde uns von Snier erklärt, aus welchem Material das Gestein besteht (Sandgestein) und das vor Urzeiten die Gegend einmal voller Wasser gewesen sein muss. Wir fanden auch in der Tat ein paar versteinerte Muscheln. Die Farben des Gesteins waren sehr beeindruckend, sie reichten von hellrot bis zu violett. Wir wurden sehr zum Trinken genötigt, da die Sonne auf uns niederschien und die Wüste bekannt dafür ist sehr trocken zu sein. Schließlich erreichten wir das Ende unseres Ziels und der Bus holte uns wieder ab. Neues Ziel hieß diesmal Eilat.

Eilat ist eine Stadt am roten Meer, von der man Jordanien, Saudi-Arabien und Ägypten sehen kann. Wir bekamen einige Stunden Freizeit um die Stadt zu erkunden, zu shoppen, am Strand zu liegen und vieles Meer. Ich schloss mich einer kleinen Gruppe an, die die Möglichkeit nutzte und eine der vielen Wassersportangebote wahrnahm. Wir ließen uns mit einem Ring, einer Banane und einem Anderen Gefährt übers Wasser ziehen und hofften, dass wir nicht runterfielen, was dann auch nicht der Fall war. Eine sehr spaßige Angelegenheit, die ich auch nicht so schnell vergessen werde. Danach aßen wir in einem Falaffel-Laden Mittag und konnten die Spezialität des Landes kosten. Dann war die Freizeit auch schon vorbei und wir sputeten uns zurück zum Treffpunkt.

Auf dem Rückweg hielten wir an einer Vogelbeobachtungsstation, in der uns in einem spannenden Vortrag erklärt wurde, warum Israel so wichtig für die Vogelpopulationen der Zugvögel ist. Der Vortragende machte klar, dass es in der Vogelwelt etwas anders zugeht beim Paaren. Die Weibchen suchen sich nämlich das Männchen aus und entscheiden häufig auch danach, in wie viele Konflikte sich die Männchen stürzen. Denn je mehr Konflikte, desto größeres Durchsetzungstalent, größeres Revier, Futter, usw… Danach beobachteten wir selbst Vögel, die sich auf der Durchreise befanden, wer hätte es gedacht, Möwen. Der Bus hielt noch an einer Stelle, an der man Flamingos beobachten konnte und wir fuhren zurück zum Kibuz. Als wir in unser Zelt kamen, mussten wir feststellen, dass die Hunde alles Essen, was wir nicht mitgenommen hatten fraßen. Ich selbst verlor deswegen aus Unwissenheit eine Tupperdose und eine Oblate, manche traf es schlimmer. Insgesamt ein sehr ereignisreicher Tag, der intensiv und sehr schön war.

Tag 3 – Mittwoch der 23. März 2016 – Tineke Oosterwoud

tl_files/content/Israelaustausch/2016/tag32016.JPGAb zum Toten Meer

Heute trafen wir uns wieder am Yad Lebanim, diesmal nur etwas zeitiger 7:00 Uhr. Pünktlich wie wir sind, startete dann der Bus um 7:40 Uhr. Nach einer angenehm kühlen Busfahrt sind wir dann endlich am tiefsten Punkt der Erde angelangt. Also ich als Niederländerin bin es ja unter dem Meeresspiegel gewohnt, jedoch nicht ganz so extrem. Ganze 425 Meter unter dem Meeresspiegel. Trotzdem war das jetzt, zumindest für mich, nicht sonderlich bemerkbar.

Das Highlight des Tages wartete jedoch dort auf uns: das Tote Meer. Einer unserer Gruppe verwechselte das wohl mit einem normalen See und jumpte voller Vorfreude hinein, und vergaß wohl den darin enthaltenden Salzgehalt, tja so brannte das halt ordentlich in den Augen. Ansonsten war es echt spannend und auch erstaunenswert das Tote Meer mal live zu erleben. So trieben wir eine Weile umher, bis die Busfahrt weiterging. Klingt anstrengend, dank einiger Kilos Eis jedoch locker machbar.

Nach drei Stunden kamen wir dann im ersehnten Kibbuz in der Negev-Wüste an. Hier machten wir uns alle direkt an die Arbeit, beziehungsweise nur die, die das Feuer vorbereiteten und die fünf, die ein Messer zum Schnippeln gefunden. Anschließend aßen wir gemeinsam Abendbrot.

Abends saßen wir noch gemütlich am Feuer und ließen bequem den Abend ausklingen.

Tag 2 - Dienstag, 23.03.2016 Purim in Ra´anana von Anne und Nasrin

tl_files/content/Israelaustausch/2016/tag2a2016.jpgHeute begann der Tag mit dem ersten gemeinsamen Frühstück zusammen mit der Gastfamilie. Später traf sich die gesamte Gruppe an Yad-Lebanim und tauschte erste Erfahrungen über den ersten Abend und die erste Nacht aus. Nach diesem kurzen Austausch gingen wir zusammen mit Neta zu dem Bürgermeister Zeev Bielski.

Wir unterhielten uns mit ihm und überreichten ihm zum 10 jährigen Jubiläum das Wappen unseres Vereines, ein Brandenburger Fotobuch und einen Wein aus Gollwitz. Zeev Bielski ist sehr freundlich und lustig. Wir erhielten einen Block und einen Kugelschreiber als Gastgeschenk von ihm.

Die nächste Station war die Ostrovsky High School, wo wir mit allen Schülern und ein paar Gastgeschwistern das Purim fest zelebrierten. Alle waren sehr lustig verkleidet und es lief laute Musik. Nach ausgiebigem Tanzen ging es nun zum Yad Lebanin zurück, wo eine weitere Feier auf uns wartete, nun jedoch mit der gesamten Stadt. Es bereitete allen sehr viel Freude und es war wunderbares Wetter.

Zur Mittagszeit ging es in das Jugendzentrum von Ra´anana, wo es köstliche Pizza und eine Erfrischung für jeden gab.
Daraufhin folgt der Purim Umzug, der an Karneval der Kulturen erinnerte. Unsere Gruppe hatte die Ehre aktiv am Umzug teilzunehmen, und erhielt somit die Chance den Israelis unser Interesse an ihrem Land zu verdeutlichen. Es gab viele verschiedene Darstellungen zu sehen. Vom Tanzen bis zum Instrumentalen, es war sehr vielfältig und interessant. 
Am Abend trennten sich nun unsere Wege, einige trafen sich noch im naheliegenden Park, während andere auf eine Purim Party 
gingen.

Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag an dem man viele neue Sachen gesehen hat, begleitet mit wunderschönen Wetter.

Tag 1 – Anika; Anreisetag

Auf geht`s nach Israel!

Am Montagmorgen ging es mit Kleinbussen los zum Flughafen Schönefeld. Alle waren trotz der frühen Stunde motiviert und freuten sich auf erlebnisreiche Tage in Israel. Am Flughafen angekommen mussten wir erstmal durch drei langatmige Kontrollen, bevor wir um 10:55h pünktlich und ohne Probleme abhoben. Die Reise in das „Gelobte Land“ konnte beginnen.

Die knapp vier Stunden Flug waren ruhig und man hatte beim Landeanflug eine perfekte Sicht auf Tel Aviv. Die Freude, als wir aus dem Flugzeug ausstiegen und auf angenehme 20°C trafen, war groß! Jedoch mussten wir uns auch hier wieder Passkontrollen unterziehen, was aber zügig ablief und wir nach der Gepäckabholung überpünktlich am Ausgang durch unseren Austauschpartner erwartet wurden.

Mit einem Reisebus ging es dann durch die „rush hour“, an Tel Aviv vorbei, nach Ra`anana. Dort angekommen erwarteten uns schon unsere Gastfamilien, welche uns herzlich begrüßten.

Den Abend verbrachten wir alle individuell mit unseren Gastfamilien. Es gab viel zu erzählen, leckeres Essen und man hatte einen schönen ersten Abend. Die Freude auf die kommenden Tage ist durch den ersten schönen Tag riesig. Morgen geht`s erstmal zum Purimfestival. Es wird schon vieles darüber erzählt, mal sehen was uns da erwartet!