Tag 8 - Sabina

Heute war der letzte Tag, den wir mit unseren Familien verbringen konnten. Meine Gastfamilie plante einen Ausflug in den Norden Israels, da dies im offiziellen Programm nicht vorgesehen ist. Da wir noch Plätze im Auto frei hatten, kamen noch zwei Freundinnen mit auf den Ausflug. Fast pünktlich gegen 08.20 Uhr und mit Essen für eine gefühlte Woche im Gepäck verließen wir das Haus in Richtung Norden. Nach zwei Stunden Fahrt kam wir im Jordan Park an und ließen den Tag mit einem gemütlichen Bruch beginnen. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg den Park zu erkunden. Nach ca. 2h Stunden verließen wir den Park in Richtung Kinneret, auf dem der Bibel nach Jesus über das Wasser gelaufen sein solle. Unser letzter Halt an diesem Tag war eine kleine Küstenstadt, in der wir ein Eis genossen und einfach viel Zeit zusammen verbrachten. Den Abend ließ die Gruppe mit einem gemütlichen Essen in Herzeliya ausklingen.

Tag 7 - Antonia

Heute führte uns der Tag als erstes zum Park, der von meiner Gastfamilie nur 5 Minuten weit weg liegt. Dort angekommen waren alle Deutsch - Israelis vorhanden und wir wurden in Gruppen eingeteilt. Heute stand nämlich Sport auf unserem Plan, so musste wir einige Stationen durch den Park bewältigen, die aber sehr viel Spaß machten. Angefangen von "Wer bin ich?" bis zum gemeinsamen Rennen zu zweit, es waren einige Sachen dabei. Insgesamt waren es 7 Stationen. Nur mit dem Wetter hatten wir nicht so ein Glück, es fing leicht an zu nieseln, was in Israel total unnormal ist in dieser Jahreszeit. Später als alle Gruppen fertig waren liefen wir zum Jugendclub, welcher ungefähr 15 Minuten vom Park entfernt lag. Dort setzen wir uns dann alle gemeinsamen zu einem Stuhlkreis zusammen und spielten einige lustige Spiele, redeten und hatten Spaß. Zum Schluss gab es noch ein Eis für jeden. Dann wurden alle von ihren Gastfamilien abgeholt, und jeder machte was mir ihnen. Wir fuhren wieder zu einem großen Familienabend, weil heute wieder der nächste Feiertag anstand mit einem Festmal und den tollen Menschen, die meine Gastfamilie darstellen. Später trafen sich noch einige im Park um zusammen die Zeit zu genießen.

Tag 6 - Rebekka

Heute war Familientag. Wir sind erst recht spät aufgestanden und konnten uns entspannt fertig machen für die Fahrt nach Caesarea. Das ist eine kleine Stadt, etwa eine Stunde von Ra'anana entfernt. Die Idee und Verwirklichung... Caesareas erfolgte durch König Herold und wurde später von den Römern eingenommen. Alles was jetzt noch von der Stadt übrig ist sind Bruchstücke des Theaters, der Pferderennbahn und des Leuchtturms. Ein Teil der Stadt ist rekonstruiert und so sind die Strukturen noch sehr gut erkennbar. Durch einen kleinen Film am Anfang konnte man sich sehr gut vorstellen wie die Stadt früher aussah. Für den Nachmittag war kurzfristig ein Treffen der Gruppe am Strand geplant, bei welchem wir jedoch zu spät kamen und den Rest des Tages bis zum Abend dort mit unserer Gastschwester und ihrer Freundin verbrachten. Gegen 8 Uhr fand im Schwimmbad eine Verabschiedungsfeier für die Austauschpatner aus Bramsche statt, wo wir einfach als Gruppe noch einmal zusammen sein konnten. Rebekka

Tag 5 - Heike

Der Tag begann für uns um 6.30 Uhr. Da es unser letzter Tag und somit Abreisetag aus der israelischen Wüste war, war auch unsere erste Tagestat unser Zelt aufzuräumen, alle unsere sieben Sachen zu packen und danach gab es ein ...leckeres Frühstück. Nachdem das Zelt aufgeräumt und alle gut gestärkt waren, ging die Reise zurück nach Ra'anana auch schon los, jedoch fuhren wir nicht lange. Der nächste Tagespunkt für die deutsch-israelische Gruppe war eine Paprikaplantage. Dort wurde uns erklärt wie unsere Paprika angebaut wird und in welche Länder sie verschickt wird. Da die Gruppe von den letzten beiden Tage sehr müde war, wardementsprechend auch die Busfahrt ein Stück weit leiser als gewohnt. Gegen 13.00 Uhr erreichten wir dann Qumeran, direkt am toten Meer, wo wir dann gemeinsam zu Mittag aßen und noch die Möglichkeit hatten kleine Andenken des Toten Meeres für unsere deutschen Familien mitzunehmen. Der Rest der Fahrt verlief recht ruhig, bis wir in Ra'anana ankamen. Dort angekommen, empfingen uns unsere Gastfamilien. Individuell fuhren alle zunächst nach Hause und aßen mit den israelischen Gastfamilien Abendessen. Gegen Abend trafen sich dann noch einige von uns zu einem gemeinsamen Abend zum Bowlen. Somit ging auch das Abenteuer Wüste für uns sehr spannend und auch erschöpft zu Ende. LG Heike

Tag 4 - Juliane

Am Donnerstag stand eine Wanderung durch die Negevwüste auf unserem Plan. Mit guter Laune, einer Menge Wasser und viel Sonnenschein startete unser Abenteuer. Wir kletterten über Felsen und Leitern, genossen die atemberaubend...en Aussichten und krabbelten durch Tunnel. Nach 4 1/2 Stunden war alles überstanden und wir fuhren k.o. doch mit einmaligen Eindrücken mehr nach Eilat. Dort wurde im angenehm kühlen Roten Meer geschwommen und ordentlich geshoppt. Auf der Rückreise zum Kibbutz hielten wir an einem kleinen See, der Jordanien und Israel teilt, und beobachteten Flamingos. Als wir im Kibbutz angekommen waren, stürzten wir uns auf das Abendbrot und ließen entspannt den Abend ausklingen.

Tag 3 - Michael

Am 14.04 kamen fast alle erst gegen 0 Uhr zurück in die Gastfamilien, da am Vorabend das Pessachfest stattgefunden hatte, was sich bei einigen ziemlich lange hinzog. 
Der 15.04 war geplant als Tag in den Gastfamilien und da erst einmal nichts anstand, konnten wir auch alle ausschlafen.
Gegen 13 Uhr waren Dominik, Elad und ich in einem Humusrestaurant und danach in einer Kinomall, um uns "Captian America" anzugucken. Nach dem Film haben wir uns in einem Park zu einem Grillabend getroffen. Dort gab es für alle Bratwurst und Chicken Wings. Dieser Abend wurde allerdings nicht allzu sehr in die Länge gezogen, da es am nächsten Tag nach Eilat und in die Wüste gehen sollte.
Michae

Tag 2 - Dominik

Nachdem wir am Vortag gut angekommen waren, trafen wir uns am morgen um 9:00 Uhr im städtischen Schwimmbad. Dort verbrachten wir dann mehr oder weniger den Vormittag mit der anderen Gruppe aus Bramsche. Als das Schwimmbad gegen 13 Uhr seine Tore schloss, begaben wir uns in unsere Gastfamilien und hatten freie Zeit. Am Nachmittag trafen sich einige von uns und erkundeten gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern die schöne Stadt Ra'anana. Schließlich waren wir am Abend alle in unseren Familien und erlebten das traditionelle Seder Fest mit. Es war sehr interessant und eine schöne Erfahrung. Diese Zeremonie war bei jeder Familie von unterschiedlicher Dauer und so gingen wir alle früher oder später, nach einem anstrengenden Tag, schlafen. 
Dominik

Tag 1 - Luisa

Tag 1 - Luisa:
Um 8 Uhr ging unsere Reise vom Brandenburger Hauptbahnhof los. In Kleinbussen fuhren wir zum Flughafen in Berlin Schönefeld. Die Stimmung war, trotz Müdigkeit, relativ entspannt. Dort angekommen mussten wir uns einigen Torturen unterziehen. Drei Kontrollen waren schon aufregend. An der dritten und letzten Kontrolle kamen wir dann auch noch zu spät, jedoch waren die Beamten so nett und ließen uns noch durch. Punkt 10.55 Uhr saßen wir im Flieger und die Reise in das Gelobte Land konnte beginnen! Nach 4 Stunden Flug sind wir endlich angekommen. Die Freude war groß, jedoch mussten wir uns auch hier wieder einer Passkontrolle unterziehen. Doch das war halb so wild, der Beamte der uns kontrollierte war ein Lieber! Als wir dann auch unser Gepäck hatten, wurden wir von einem älteren Mann, in der Eingangshalle des Flughafens, schon freundlich erwartet. Dieser führte uns zum Bus nach Ra'anana. Nachdem wir auch diese Hürde gemeistert hatten, wurden wir schon sehnlichst am Schwimmbad in Ra'anana erwartet. Jeder bekam eine Gastfamilie und verbrachte den ersten Abend mit ihnen zusammen. Manche von uns trafen sich am Abend noch in der Pizzeria, andere haben noch etwas mit ihren Gastfamilien unternommen. Alles in allem war es ein gelungener und aufregender Tag! Man kann sich schon auf den nächsten Tag freuen...