TAG 16 - Luise Imme

Die Rückkehr
Am Sonntag, unserem Rückreisetag, mussten wir uns, nach erlebnisreichen zwei Wochen, von unseren Gastfamilien verabschieden. Dabei blieben nicht alle Augen trocken, da viele ihre Gastfamilien schon sehr ins Herz geschlossen hatten. Trotzdem mussten wir, auch wenn es uns nicht leicht fiel, um neun Uhr an unserem Treffpunkt versammeln und mit dem Bus zum Flughafen in Tel Aviv fahren. Dort angekommen brachten wir nicht ohne komplizierte Sicherheitsvorkehrungen unsere Koffer weg. Anschließend trabten wir dann mit unserem Handgepäck, ohne um weitere Sicherheitsmaßnahmen herumzukommen, zum Gate.
Jedoch hatten wir bis zum Abflug noch jede Menge Zeit. Die nutzten wir in dem einige ein zweites Frühstück einnahmen, Andere noch ein bißchen herum stromerten und wieder andere indem sie sich über den bevorstehenden Flug und die wahrscheinlich arktischen Temperaturen in Deutschland unterhielten.
Als wir dann endlich das Flugzeug betraten ging die Diskussion über die Sitzplätze los. siese jedoch war schnell beendet und mit etwas Verspätung starteten wir in Richtung Europa. Der vierstündige Flug verging ziemlich schnell, da man sich viel unterhielt, oder einfach nur entspannten. Kurz vor sechs Uhr deutscher Zeit erreichten wir dann Berlin. Leider nicht alle ganz munter, da wir zwei etwas flugkranke Gruppenmitglieder bei uns hatten. Diese wurden allerdings von Fachkrankenschwester Ursula gut versorgt. Nachdem wir unser Gepäck hatten wurden wir von unseren Familien in Empfang genommen. Nach einer kurzen aber herzlichen Verabschiedung der Gruppe, traten wir den Heimweg an.
Ich denke jeder hat sich, auch wenn es eine unvergesslich tolle Zeit in Israel war, gefreut wieder zuhause zu sein.

TAG 15 - Luise Imme

Der Abschied
Heute war, da der Tag zur freien Verfügung stand, erst einmal ausschlafen angesagt. Nachdem ich reichlich spät gefrühstückt hatte, traf ich mich mit einigen Mädels aus unserer Reisetruppe am Strand. Dort sonnten wir uns ausgiebig, weil baden durch den starken Wellengang leider nicht möglich war. Wir ließen uns dann nach einigen relaxten Stunden abholen um noch genug Zeit zum Kofferpacken zu haben. Denn kurz darauf ging es auch schon wieder los und zwar zum Pool. Dort eingetroffen bereiteten wir alles für den Abschlussabend vor; probten unser Theaterstück, übten Reden und dann kamen auch schon die ersten Familien mit ein paar Häppchen angerückt.
Als sich dann alle versammelt hatten, begannen Asi und Jenny mit ihren Reden. Katharina schloss dann mit einem tollen Klavierstück an. Dieses wurde von ihrer Gastschwester Gili mit einem berührendem Gesang begleitet. Als der letzte Ton verklangen war, wurde an jede Gastfamilie zum Dank für deren Bemühungen eine Blume überreicht. Kurz darauf hielt ich mit Jenny zusammen eine Rede, die die Reise reflektierte und die lustigsten Momente wiedergab. Das lustige, von Sandra kreierte Theaterstück Cinderella folgte alsbald, wobei wohl keiner ohne ein Schmunzeln zusehen konnte. Danach wurde das Hauptprogramm mit einigen Dankesworten, Geschenken und abschließenden Reden, unter Anderem von unserem Gruppensprecher Jannis, abgeschlossen.
Den Rest des Abends unterhielten wir uns noch etwas mit den Israelis, tauschten uns aus und verabschiedeten uns letztendlich herzlich von ihnen.

TAG 14 - Michael Gentzsch

Ein Tag zum Relaxen

Eigentlich sollte das Programm am Donnerstag abgeschlossen sein. Wir haben alles gesehen. Die Wüste, die Golan Höhen, alle drei Meere oder das Jad Vashem in Jerusalem. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag mussten wir mit einem unserer "Schäfchen" dann noch in ein Krankenhaus. Während der Behandlung, konnte ich zusammen mit Pflegern und einigen Patienten dann sogar noch Basketball schauen. In allen Wartezimmern lief Maccabi Tel Aviv gegen Barcelona. Leider verloren die Israelis am Ende knapp. Es war für mich als Basketballer aber eine besondere Erfahrung, wie Leidenschaft für das orangene Leder in anderen Ländern gelebt wird. Nach einer Spritze und ein paar Schmerzmitteln ging es dann nach Hause. Ausschlafen war angesagt. Denn bis auf einen Termin am späten Vormittag stand nichts auf der Tagesordnung.
Nach einem ausgedehnten Frühstück machten wir uns auf in den Kindergarten "Rotem" in Ra’anana. Wir hatten die Aufgabe im Namen eines Kindergartens aus Rathenow eine halbe Sonne zu überreichen. Dies ist ein Freundschaftsangebot. Die Kinder sollen diese Sonne vollenden und ihrerseits eine halbe Sonne nach Deutschland schicken. Für die Kinder war es eine große Sache. Am Ende wurde Jenny vor Freude fast zerdrückt. Anschließend blieb uns noch etwas Zeit in der Stadt zu bummeln. Bei circa 22 Grad, leichtem Wind und Sonne war es sehr angenehm. Dabei wurde uns die Mentalität der Menschen in Israel mal wieder deutlich. Die Stadt war voll, aber alle waren völlig relaxt. Wenn es halt länger dauert, dann dauert es halt länger. Warum aufregen? Wenn der typische Deutsche schon mit angeschwollener Halsschlagader seinem Ärger Luft machen würde, bleiben die Israelis auf dem Boden und genießen ihr Leben.
Zum Nachmittag luden uns unsere Gasteltern Tova und Yakov zu einem Handwerksmarkt in Tel Aviv ein. Es gab so viel zu sehn. Von Holzspielzeug über Schmuck bis hin zu abstrakter Kunst und Selbstdarstellung konnte man alles finden. Zum Abschluss gönnten wir uns noch einen Kaffee am Strand von Tel Aviv. Dieser war zwar wegen des Wellengangs für Schwimmer gesperrt, doch Surfer nahmen es mit ihnen auf und konnten so dem einen oder anderen Ritt auf den bis zu zwei Meter hohen Wellen zeigen.
Nach der Rückkehr machen wir uns nun fertig für das Dinner am Abend. Wir haben Familie Ezra in ein Restaurant ihrer Wahl eingeladen. Wir bedanken uns damit für ihre herzliche Gastfreundschaft über zwei wunderschöne Wochen in Israel.

TAG 13 - Luisa Flasch

„Golan, Kinnereth, Haifa und Religion“
Am frühen Morgen ging es los in den Norden. Heute standen die Bahai-Gärten auf dem Plan und noch viele andere interessante Sachen. Bevor die Reise wirklich los ging, stoppten wir in der IDC Universität. Dort wurde uns gezeigt, wie die Studenten leben und lernen. Die Universität hat ein großes Angebot an Studiengängen.
Nachdem Stopp geht es weiter zu einem heiligen Ort namens "The Baptismal Site on the Jordan river". An diesem Ort wurde Jesus getauft und viele Pilger kommen dorthin um, wie Jesus in den Jordan zu gehen und sich taufen lassen. Danach fuhren wir zu einer Kirche, mit dem Namen "Tabgha". Diese Kirche steht in dem Ort Tabgha und wird auch die "Brotvermehrungskirche" genannt. Kurz danach ging unsere Fahrt weiter zum Capharnaum the Town of Jesus. Dort angekommen wurden wir von einem Mönch durch die kleine
"Stadt" geführt. Nach der Führung besuchten wir einen Aussichtpunkt.Von dort aus konnte man bis nach Syrien schauen und einen ehemaligen Bunker besichtigen. Nach einigen Nachfragen freuten sich alle, dass wir noch nach Haifa fahren können um die Bahai Gärten zu sehen. Als wir in Haifa angekommen waren schauten alle zu einem Punkt: Den schönen Aufgang der nach oben führte zu einer sehr tollen Aussicht auf Haifa. Am Abend sah diese mit allen Lichtern sehr schön aus.

TAG 12 - Andreas Mai

Heute war wieder ein herrlicher Tag. Sivan und Asav zeigten uns Tel-Aviv. Mit fast einer halben Million Einwohner ist sie nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt in Israel.

TAG 12 - Andreas Mai

Zuerst besichtigten wir das Coca Cola-Werk in Tel-Aviv. Alle wissen jetzt wie gesund CocaCola ist ;). Danach durchstreiften wir den Flohmarkt in Alt-Jaffa. Jaffa ist eine alte Hafenstadt, die 1950 mit Tel Aviv vereint wurde. Jeder von uns fand dort ein kleines Souvenir und einige erhandelten sich eine Chicha. Von Jaffa hatten wir eine wunderbare Aussicht auf Tel-Aviv. Weitere Stationen waren der Carmel-Market (ein Straßenmarkt in Tel-Aviv) und der Hafen von Tel-Aviv, wo bei schöner Sonne ein kräftiger Wind blies. Die letzten Tage brechen nun an und wir freuen uns auf eine schönen Restaufenthalt und hoffen in Deutschland auf mindestens genauso schönes Wetter wie hier.

Bis ganz bald!

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TAG 11 - Katharina Geue

Auf den heutigen Tag hatte ich mich besonders gefreut, denn heute fuhren wir in die Hauptstadt des Landes, Jerusalem. Wir mussten früh aufstehen, denn wir trafen uns um ungefähr 7 Uhr morgens. Es stand uns eine etwa einstündige Busfahrt bevor, bei der wir Jerusalem bereits aus dem Fenster sehen konnten.
Unsere erste Station war der Herzlberg. Wir gingen etwas spazieren und sahen uns die Denkmäler an. Besonders aufgefallen war mir ,dass viele Soldaten dort herumliefen, weil schon Vorbereitungen für den Israelischen Nationalfeiertag (Independence Day) am 14. April liefen.
Nach dem Spaziergang besuchten wir das Yad Vashem, welches in der Nähe war. Es ist eine Gedenkstätte und ein Museum, in dem den Opfern des Holocaust gedacht wird. Wir bekamen eine deutschsprachige Führung durch das Museum, das die Geschichte der Juden während des Holocaust erzählt. Am Ende des Museums gibt es einen Raum, der Hall of Names genannt wird. Dort werden die persönlichen Daten der Opfer gesammelt. Denn das Ziel des Yad Vashem ist es, die Daten und Namen der Opfer zu sammeln, damit sie nicht anonym bleiben und die Angehörigen ihnen gedenken können. Noch heute kommen Angehörige und Holocaust-Überlebende und füllen sogenannte Gedenkblätter aus, damit die Opfer nicht vergessen werden.
Der Besuch des Yad Vashem war für uns alle ein sehr emotionaler Moment. Beim Rundgang dachte ich viel nach. Wie konnten so viele Menschen glauben, dass Juden schlecht seien? Wie konnten sie so blind sein? Und so grausam? Besonders erschreckend waren viele der ausgestellten Bilder, wo man Menschen hungern sah, und wo abgebildet war, wie Juden grausam ermordet wurden, und man fragt sich: Wieso? Sie sind doch keine schlechteren Menschen! Doch was muss den Menschen damals zur Zeit des Holocaust in den Sinn gekommen sein? Viele der Fragen, die mir im Kopf herumschwirrten, waren schwer zu beantworten. Die Antworten sich ja jeder selbst bilden.
Doch gut zu erfahren war, dass es Menschen gab, die den Juden halfen, obwohl sie dabei ihr Leben riskierten. Diese werden als Gerechte unter den Völkern ausgezeichnet.
Unsere nächste Station war die Klagemauer. Sie ist der letzte noch übrig gebliebene Teil des Jerusalemer Tempels, der durch die Römer zerstört wurde. Viele Menschen kommen zu der Mauer, um zu beten. Die Tradition ist es auch, seine Wünsche auf kleine Zettel zu schreiben und in die Ritzen der Mauer zu stecken. Das taten wir natürlich auch. Wer weiß, vielleicht geht einer unserer Wünsche in Erfüllung? Neu erfahren habe ich, dass man zu der Mauer vorwärts geht, und von der Mauer weg rückwärts.
Nach der Klagemauer besuchten wir die Grabeskirche. Hier soll die Kreuzigung und Auferstehung Jesu stattgefunden haben, und dort soll auch sein Grab sein, deshalb der Name. Also ist sie auch ein wichtiger Ort für viele Gläubige. Auch wir waren sehr fasziniert von dem Inneren der Kirche.
Auf dem Weg zum Bus durchquerten wir einen sehr schönen Markt, entschieden uns aber, einen anderen zu besuchen, da dieser billiger sein sollte. Doch auf diesem anderen Markt gab es fast nur Essen. Kaum Souvenirs, die sich viele kaufen wollten. Doch so schlimm war das dann auch nicht, denn das Essen war sehr lecker.
Nach unserem Besuch auf dem Markt gingen wir zum Bus. Dann hieß es Lehitraot Jerusalem und Shalom Ra'anana, wo wir dann von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.

TAG 10 - Frederike Schubert

Heute sollte eigentlich das Treffen mit den jungen Botschaftern stattfinden. Jedoch wurde dieses nach vorn verlegt. Es war der letzte tag vom Pessach-Fest,so dass wir heute einen Tag zur freien Verfügung hatten. Da wir Lust hatten etwas gemeinsames mit allen Familien zu unternehmen, sind wir auf das Ergebnis gekommen zum Strand "ceaseria" zu fahren.
Was sonst immer von den Betreuern geplant wurde, haben wir Schüler diesmal selbst in die Hand genommen. Dort angekommen war das Wetter nicht so schön wie die anderen Tage. Etwas frischer und die Sonne hielt sich hinter den Wolken bedeckt. Während die Israelis das Wetter als angenehm fanden, da es mal nicht so heiß war, haben sich die Deutschen nur Sonne gewünscht. Nach einem kleinen Brunch sind manche baden gegangen oder haben den Strand erkundet. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück und jeder machte mit seiner Familie was eigenes.
Auch dieser Tag war wie erwartet sehr schön gewesen und man lernt sich untereinander immer besser kennen. Wir machen immer mehr zusammen mit den Gastgeschwistern, gehen shoppen oder in den Park und verbringen dort unsere Freizeit. Sie sind hier alle sehr aufgeschlossen und freundlich zu einem, was ich am Anfang nicht erwartet hatte. In den Familien kommen alle ziemlich gut zurecht, und das Essen ist auch echt lecker. Jeden Tag erleben wir hier neue tolle Eindrücke über das Land, die Menschen und ihre Kultur. Ich schätze es sehr die Erfahrung machen zu dürfen hier in Israel zu sein.

TAG 9 - Josefine Beutel

Let's talk about

Mehr oder weniger pünktlich trafen wir uns heute vor dem Park. Auf dem Plan standen Sportaktivitäten im Park mit den "jungen Botschaftern".
Wir hatten verschiedene kleine Missionen zu erledigen, aufgeteilt in 2 Teams bestehend aus "Deutschen" und "Israelis". Da es heute sehr warm war, war es teilweise sehr anstrengend. Doch die kleinen Spiele zwischendurch machten uns allen sehr viel Spaß.
Nachdem wir die Missionen "erfolgreich ausgeführt" hatten, luden uns die jungen Botschafter zum Lunch ein.
Nachdem wir alle ausgiebig gegessen hatten, war es Zeit für eine kleine Diskussions- Runde. Zu Beginn diskutieren wir über verschiedene Themen, wie zum Beispiel Unterschiede in Kultur, Holocaust, Essen, Sprache, Hobbys und Musik. Es war für uns alle sehr interessant diese Diskussion mit gleichaltrigen zu führen. Sehr überrascht waren die Israelis über die ständige Medienaufmerksamkeit in Deutschland. Viele Erwartungen die wir über Israel hatten und auch andersherum trafen überraschender weise nicht zu. Ebenso war es interessant die vielen Gemeinsamkeiten zu finden sowie die klaren Unterschiede klarzustellen. Wir alle konnten etwas lernen, waren uns einig dass die jeweils andere Sprache wie Chinesisch klingt und hatten eine Menge Spaß. Wir sprachen auch über die Errungenschaften Israels und Deutschlands für die Welt, räumten Vorurteile aus dem Weg und demonstrierten das typische Nachtleben sowie das Wetter und typische Orte, die man besuchen kann. Den offiziellen Teil schlossen wir mit Karaokesingen. Wir fühlten uns ganz frei und sangen einige deutsche Schlager sowie internationale Musik. Wir alle hatten sehr sehr viel Spaß!
Mit einem abschließenden DANKESCHÖN verabschiedeten wir uns, natürlich nicht ohne die jugen Botschafter zu unserem Abschlussabend einzuladen.

Zusammen mit Sandra, Eleonora, Anne, Sivan & Nir ging ich dann noch Eis essen. Wir hatten ebenfalls viel Spaß und genossen die Sonne.

Es war ein sehr informativer, interessanter, heißer und vor allem wichtiger Tag! In Kontakt und im Gespräch zu sein mit Gleichaltrigen & über die Vergangenheit, die Gegenwart und vielleicht auch die Zukunft zu reden, ist sicher eines der Ziele dieser Reise.

Diese Erfahrung können wir mitnehmen und hoffentlich auch weitergeben, denn wir haben gelernt, dass nicht immer alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint.

Ach so, nicht zu vergessen. Was die Sonne und die vielen Eindrücke uns fast vergessen ließ (Danke Uschi für die Aufmerksamkeiten heute morgen!)- Frohe und Gesegnete Ostertage!

Josi

TAG 8 - Klaus Haberlandt

Shabbat – ein Tag der Ruhe und Entspannung!

Es passt sehr gut in das anspruchsvolle Programm unserer Reise, dass der 8.Tag als Familientag geplant wurde. Der Shabbat ist entsprechend dem Sonntag in Deutschland, der Tag an dem sich die Israelischen Familien traditionell zum Essen treffen, gemeinsame Ausflüge unternehmen und den Tag genießen.

Auch uns kommt dieser Tag gerade recht, denn die Anstrengungen in der Wüste Negev, am Toten Meer und in der heißen Luft Eilats haben kleine Blessuren und leichte Erkältungen hinterlassen. Trotzdem ist die Stimmung sehr gut und alle Teilnehmer sagten, dass sie sich auf die kommenden spannenden und interessanten Tage sehr freuen.

Am Familientag hat man die Möglichkeit, bei ausgedehnten Mahlzeiten mit den Israelis intensiver über den Alltag in Israel, über die Ereignisse im Land und die Probleme der Kultur und Geschichte zu sprechen. Sie werden keiner sachlichen Frage ausweichen und sind sehr erfreut mit ihren ausländischen Gästen Meinungen auszutauschen und deren Standpunkte kennen zu lernen.

Mein Tag bei Gila und Yacov begann sehr ruhig und das konnte ich auch gebrauchen, weil eine schmerzhafte Blase am Zeh meinen Bewegungsspielraum etwas einschränkte.

Ausgeschlafen, gab es erst zu zehn Uhr ein ausgiebiges Frühstück. Gegen Mittag war ich verabredet mit Familie Mai und deren Gasteltern. Wir fuhren bei wiederum wunderschönen Wetter zum Utopia Orchid Park im Kibbutz Bahan. Das war eine sehr gute Idee. Es gab dort tausende Orchideen und andere Blumen, feine Gewürze, einen Tierpark für Kinder und viele Möglichkeiten sich zu erholen. Das Beste war aber eine Wassershow der ganz besonderen Art, mit vielen Farben und klassischer Musik. Es war traumhaft. Vielen Menschen nutzten den Shabbat, um sich diese Ausstellungen anzusehen. Der Park ist sehr konzentriert angeordnet, so das man nicht so weite Wege laufen musste. Ein entspannender Nachmittag ging mit einer großen Portion Eis zu Ende.

Am Abend wurde das Team aus Goslar verabschiedet. Wie immer fand diese traditionelle und sehr emotionale Veranstaltung im Schwimmbad von Ra'anana statt. Dankesworte wurden gerichtet an die Teamleiter von Goslar und die Organisatoren von Hapoel Ra'anana Youth Exchange Comission. Die Übergabe von Gastgeschenken gehört ebenfalls zu den schönen Tradition an diesem Abend, der bei der anschließenden persönlichen Verabschiedung nicht ohne Tränen, aber auch gegenseitigen Einladungen nach Deutschland oder Israel vorüber geht.

Das Fazit: Der Shabbat ist nicht nur ein Tag der Ruhe und Entspannung!

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TAG 7 - Elena Ilmurzina

Wir sind zurück - glücklich, gesund und total müde! Es war eine wunderbare Reise! Wir haben viele positive Erfahrungen erlebt. Die wichtigste, was wir gelernt haben , ist Zusammenarbeit und das wir ein Teil der Natur sind. Am Morgen haben wir zusammen unsere Zelte abgebaut und mit Yoga Sonne begrüßt. Danach sind wir auf eine Safari gefahren. Da haben wir Strauße, Afrikanische Wildesel, Gazellen, verschiedene Antilopen beobachtet. Das Ziel ist, den Tiere, die in Israel fast ausgestorben sind, wieder eine Lebenschance zu geben. Dieses Jahr hat es bereits vier mal geregnet deshalb konnten alle Pflanzen wachsen und Tiere haben genug Nahrung. Auf den Rückweg, haben wir die atemberaubende Natur des toten Meeres, der Wüste und der Kibuzzim genossen. Während dieser Reise hatten wir eine Chance, über die Natur zu nachzudenken. Was ist das? Was bedeutet es für uns? Wir haben verstanden, dass wir nur ein kleiner Teil davon sind, und wir müssen sie respektieren. Alle sind total beeindruckt von der Israelischen Landschaft. Auch haben wir Israelische Musik kennen gelernt! Als wir zurück waren, fühlten wir Jugendlichen uns zusammengehöriger als bevor.
Nach der Reise hatten wir ein Team-Meeting, in dem wir unsere Erfahrungen und Gedanken teilten. Unsere Gruppe ist sehr vereint und ich bin glücklich, ein Teil davon zu sein. Ich genoss die Reise- viele neue Erfahrungen und eine wunderbares Gefühl, zusammen zu sein und anderen zu helfen.

Meine Gastfamilie hat mich vermisst. Jetzt werden wir zusammen essen.Ich fühle mich wie zu Hause!
Tschüss!

TAG 6 - Sandra Kammel

Nach einer kurzen Nacht im Zelt zwischen den Bergen inmitten der Wueste starteten wir pünktlich zum Sonnenaufgang in den neuen Tag.nach einem bekömmlichen Frühstück und dem Abwasch dauerte es nicht mehr lange, bis wir Richtung Eilat aufbrachen, weil wir alle sehr gespannt auf den "Wüstenspaziergang" waren. Schoen auf dem Weg in die Berge konnten wir beobachten, dass die Berge in der Wüste eine unglaubliche Farbenpracht aufwiesen; es gab hellbraune, rote und fast ganz schwarze Felsen. Unsere Leiterin für die Wanderung, Adi, erklärte uns, dass die Farben der Felsen mit der Verschiebung der tektonischen Platten zwischen Jordanien und Israel zu tun haben. Das bedeutet, dass helle Felsen, die aus Sandstein bestehen, vor Jahrhunderten mit Wasser bedeckt waren (wie das gesamte land Israel) und seitdem fast vollständig in ihrer alten Form erhalten geblieben sind. Die rötlichen bis schwarzen Berge dagegen bestehen aus Lava und sind mit der Verschiebung der tektonischen Platten, deren Erosionen und Erdbeben einhergegangen. Teilweise kann man sogar beobachten, dass die helle und die dunkle Farbe der Felsen ineinander vermischen, dadurch, dass der Sandstein sehr weich und anpassungsfaehig ist. Die gesamte Wüstenlandschaft war atemberaubend schön, denn durch 4 heftige Regenfälle können jetzt Pflanzen wie Akazien hervorragend gedeihen und bieten daher auch bessere Lebensbedingungen für die Tierwelt in Eilat. Nachdem zuerst sehr steilen Anstieg ging es bald langsam talwärts. Trotz des relativ "milden Wetters" in der Wüste war es sehr wichtig, dass wir sehr viel und häufig Wasser tranken. Leider hat es bei 2 Mädchen der Goslar-Gruppe nicht ausgereicht, denn beide hatten einen Sonnenstich und eine von ihnen musste leider auch ins Krankenhaus von Eilat nach der Wanderung, woraufhin es ihr allerdings bald wieder einigermassen besser ging. nach etwa 4 Stunden Wanderung wartete der für manche bereits lang herbeigesehnte Bus, um uns in die Stadt zu fahren. Dort angekommen sprangen wir fröhlich ins kalte Nass, was eine pure Wohltat nach der Hitze war. Leider waren wir auch hier etwas unüberlegt unterwegs, denn die Steine des roten Meeres entpuppten sich als sehr kantig und scharf, sodass am Ende unserer "Medizinmann" Yotam fast alle voreiligen Schwimmer von uns verarzten musste. Für mich war es hier eine etwas komplizierte Prozedur, da ich beim Auftreten mir sehr geschickt gleich eine tiefere Wunde zuzog, sodass ich in Begleitung 2 unserer Gruppenmitglieder im Anschluss auch noch das örtliche Krankenhaus besuchte & es anschließend (halbwegs) gesund und munter wieder verließ. Dadurch, dass wir uns mehr im Krankenhaus als woanders in Eilat aufhielten, blieb am Ende nur ein kurzer Spaziergang über den Markt und ein fruchtiges Glida, bis es letzten Endes wieder zum Bus Richtung Camp ging. Dort angekommen, gab es wieder ein üppiges Essen, und für viele ging es danach schnell zurück in die Betten, denn die Tour hatte viele erschöpft und durch die Zeitumstellung musste sowieso schnell geschlafen werden. Einige andere, wie ich, hatten anscheinend mehr Energie in der Wüste getankt als verbraucht, sodass wir noch die gesamte Nacht im Schlafsack am Lagerfeuer verbrachten & Sternschnuppen zählen konnten. Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, dass ich diesen Tag bisher am abenteuerlichsten und spannendsten fand & ich gerne noch länger in Eilat geblieben wäre. Die Gruppen haben sich schnell miteinander angefreundet und am Ende konnte man deutlich spüren, dass das Zusammengehörgikeitsgefühl enorm gewachsen war. Ich finde es schade, dass wir uns morgen Abend bereits von einigen Israelis und der gesamten Goslar-Gruppe verabschieden müssen, aber freue mich auch gleichzeitig auf eine mindestens genauso schöne weitere Woche im Land, wo Milch und Honig fließen.

Viele Grüße & ein bisschen Sonne auch nach Deutschland! 

TAG 5 - Jenny Liebtrau

TAG 5-Jenny Liebetrau
Nach einer kurzen Nacht ging es am Mittwoch mit dem Bus Richtung Eilat. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stop am Toten Meer. Dort angekommen freuten sich alle endlich ins Wasser zu dürfen, denn es war ein sehr heißer Tag. Außerdem wollte jeder einmal, durch den hohen Salzgehalt einfach auf dem Wasser treiben und zu relaxen. Danach schmierten wir uns mit Schlamm, dem heilende Wirkung nachgesagt wird, ein. Alle sahen ziemlich lustig auch und wir machten verrückte Bilder. Nachdem der Schlamm dann getrocknet war spülten wir ihn wieder mit Süßwasser ab und hatten eine total weiche Haut. Nach dem Lunch führte uns die Reise weiter zu einem Kibbuz in der Nähe von Eilat. Wir bezogen unsere Zelte und machten eine kleine Tour durch den Park. Abends bereiteten wir alle gemeinsam ein wunderbares Essen vor und einige entspannten sich in der Wüste.
Nach dem Essen musizierten Brandenburger und Israelis noch ein wenig zusammen. Doch um 23 Uhr gingen alle schlafen, da wir am nächsten Tag früh aufstehen mussten.
An diesem Tag wurden einige Freundschaften geschlossen.

TAG 4 - Anne Alex

Sommer, Sonne, kalter Winter

Mit kurzen Hosen und unseren Badesachen machten wir uns an unserem freien Tag auf zum Strand. Dort traffen sich einige aus unserer "Brandenburger" Gruppe, einige aus der Goslar Gruppe und viele Israelis zum gemeinsamen Entspannen. Waehrend sich all unsere Klassenkameraden daheim mit Kaelte und Schule plagten, schwammen wir bereits im Meer. Zumindest wir Deutschen . Denn vielen der Israelis war das Wasser einfach zu kalt. Dazu muss man sagen, dass der israelische Winter 19 Grad "kalt" ist und der Sommer erst mit ca. 30 Grad beginnt. Nach unserem Strandbesuch, kehrte jeder zurueck zu seiner Gastfamilie. Fuer mich bedeutete das eine warme Dusche und umziehen. Wir sind gerade einmal 4 Tage hier doch es passiert immer etwas Neues. Heute wurden wir zu Freunden meiner Gastschwester eingeladen, luden unsere Freunde ein und redeten eine Menge. Die Herzlichkeit der Menschen hier ist wahnsinnig gross und nur wenig passiert in kleinen Gruppen. Keiner darf alleine sein, ob an Feiertagen oder an Normalen, denn wer es ist, wird schnurstracks eingeladen den Abend zusammen mit Freunden zu verbringen. Alles in allem kann ich nur empfehlen auch einen solchen Austausch nach Israel zu machen. Es ist schon nach 4 Tagen eine einmalige und besondere Erfahrung. Ich bin gespannt was die naechsten Tage noch bringen werden...

LG anne

TAG 3 - Jannis Lobs

Israel-wer denkt dabei nicht an Sonne, Sand und Meer? Doch das "Heilige Land" hat viel mehr zu bieten: an einem Tag kann man im Norden Skifahren, anschließend in der Wüste wandern und danach in Eilat (bei 40°C) mit den Delfinen tauchen. Tel Aviv ist eine der angesagtesten Städte weltweit und kann jedem etwas zu bieten. Dies sind natürlich nur einige Gründe, um Israel zu besuchen und deswegen war ich sehr gespannt, was wir am 3. Tag alles erleben werden. Nach einer kurzen Nacht sollten wir uns alle gegen 9 Uhr am städtischen Schwimmbad treffen, was mäßig funktioniert hat, da viele einfach gekommen sind wann Sie wollten. Dennoch haben wir die Sonne genießen können und nutzten die Zeit für intensive Gespräche. Neben dem Pflichtprogramm ist für mich nämlich auch sehr wichtig die zwischenmenschlichen Beziehungen zu pflegen und sich mit den Israelis auszutauschen. Ich finde es sehr interessant neue Kulturen und Meinungen zu entdecken und möchte deshalb möglichst viel (direkt von den Israelis) erfahren. Es ist nämlich äußerst interessant zu hören, dass die meisten jungen Israelis nach Polen fahren, um etwas über den Holocaust zu lernen und Sie gehen offen mit diesem Thema um. Anders als von mir erwartet wird die jüdische Vergangenheit hier nicht totgeschwiegen, sondern man spricht offen darüber und blickt enthusiastisch in die Zukunft! Ich bin total überwältigt von dieser Freundlichkeit und Touristen werden immer freudig empfangen. Nach diesem kulturellen Austausch blieb dennoch etwas Zeit übrig, um Tennis zu spielen oder schwimmen zu gehen. Wir genossen den warmen Tag und waren erstaunt, dass er so schnell umgegangen ist. Ab 13 Uhr haben uns dann die Gastfamilien abgeholt und der "Sederabend" wurde vorbereitet. An diesem Abend kommt die ganze Familie zusammen, es gibt tolles Essen und man singt und lacht miteinander. Mit diesem Brauch wollen die Israelis dem Auszug aus Ägypten gedenken und lesen gemeinsam die alte Geschichte. Mein "Host" hat mir alles übersetzt und es war einfach nur toll für mich, dass ich bei so einem hohen jüdischen Feiertag dabei sein durfte. Abschließend gab es für jeden noch Geschenke und es wurde viel diskutiert (wegen mir sogar auf Englisch!). Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und habe mich kein bisschen fremd gefühlt, was diesen Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht hat.


LG jannis

TAG 2 - Jenny Nobis

Erleichterung macht sich breit, als alle Teilnehmer nach der ersten Nacht in ihren Gastfamilien glücklich und zufrieden am morgendlichen Treffpunkt erscheinen. Gemeinsam mit der Gruppe aus Goslar besuchten wir das Stadtmuseumwurden herzlich vom Bürgermeister empfangen und konnten uns im Ultimativ Frisbee ausprobieren. Das Anbaden im städtischen Bad war den Israelis noch zu kalt; für uns jedoch einer der ersten Höhepunkte. Dass hier Alles etwas spontaner passiert und dadurch auch Vieles möglich ist, bekommen wir heut gleich zu spüren. So wurde mal eben schnell der Besuch des U21 Fussballspiels Israel gegen Deutschland organisiert. Die Stimmung ist großartig und Alle sind neugierig auf das was kommt. Jetzt stehen die Feiertage bevor. Es wird eingekauft,gekocht, geputzt und nebenbei mal noch schnell ein toller Tag für uns organisiert.

Tag 1 - Thora Grentzius

7.15 Uhr ging es los, wir haben uns in Brandenburg getroffen und sind mit zwei Bussen gemeinsam Richtung Tegel losgeduest. Ich habe die Nacht vor Aufregung kaum geschlafen, war aber trotzdem hellwach. In Tegel angekommen, sind wir dann zum Check-In, haben unsere Koffer abgegeben und sind dann in den Sicherheitsbereich, wo wir alle gründlich durchsucht worden sind. 11/40Uhr haben sich dann endlich auch die Tore fuer den Flieger geoeffnet, so dass wir endlich einsteigen konnten. Ich hatte extreme Flugangst und als wir dann 12.00 Uhr Richtung Startbahn los sind, wurde mir ganz mulmig zumute. Sobald wir in der Luft waren, war wieder alles ganz ok. Im Flugzeug kamen dann immer wieder Raetsel auf, welches Gebirge das unter uns wohl ist und ueber welchem Land wir gerade sind. Im Flugzeug gab es dann auch endlich was zum Essen. Eine Stunde vor der Landung hat sich der Pilot dann bei uns gemeldet uns gesagt, dass wir direkt unter uns die Insel Rhodos haben und das wir nicht mehr lange bis nach Tel Aviv brauchen wuerden. Wir zogen alle unsere Ra'anana T-Shirts an, und endlich konnten uns andere Leute auch als solche erkennen. Nach der Landung wurden uns viele fragen gestellt. Warum wir einreisen, wie lange der Aufenthalt ist und auch wie die Flugnr. war. Dann wurden wir auch schon herzlich von einigen Gastgeschwistern empfangen. Wir fuhren zusammen von Tel Aviv nach Ra'anana und trafen dort auf die restlichen Gastfamilien. Auch hier wurden wir wieder freundlich empfangen und mit Verstaendigungsproblemen behilft man sich hier mit Google Translater.