Tag 14 - Christfried Mann


"Der letzte Tag mit der Gastfamilie
Heute am letzten Tag war ein Familientag, wo wieder jeder etwas anderes unternommen hat.Am morgen suchte ich eine Synagoge und ging zum Gottesdienst. Ich wurde sehr freundlic...h empfangen und bekam auch gleich ein Buch in Englisch und konnte somit den Gottesdienst mitlesen. Vieles wurde mir auch erklärt. Ein Mädchen mit 12 Jahren hatte "Bat Mitzwa". Anschließend gab es viele leckere Sachen zu essen. Nachmittags ging es zusammen mit Martha, Julianne, Hadassa und einigen aus den Gastfamilien zum Segeln. Wir sind von Herzlya Richtung Natanya gesegelt. Es war sehr schön und warm. Aufrund der Feiertage war es sehr voll am Strand und viel Boote waren unterwegs. Anschießend waren wir in der überfuellten Stadt essen. Am Abend war unser Abschiedsabend in der Schwimmhalle. Dort ist vor dem großen Becken genug Platz für eine große Abschiedsrunde. Wir habenuns für die schöne Zeit mit Gesang, netten Worten und Geschenken bedankt. Es war ein schöner Abschluß der 2 Wochen die hinter uns liegen. Ich denke gern an diese schöne Zeit zurück, besonders an die guten Gespräche mit Jugendlichen, aus denen hervorging das sie gern nach Deutschland kommen, sich sicher fühlen und sich freuen, dass die Beziehung beider Länder immer enger wird."

Tag 13 - Meret Kreiser

Familientag am "Freitag den 13".
Der heutige Tag stand wieder zur freien Verfuegung. Jeder konnte in seiner Gastfamilie unterschiedliche Erlebnisse erfahren.Maria und ich wurden von Sivan (einer Verwandten unserer Hostfamily) eingeladen, morgens mit ihr in die Synagoge zu gehen, wo das Ende von Pessach mit einem besonderen Gebet gefeiert wurde. Dort sassen Maenner und Frauen getrennt und auch sonst unterschied sich so einiges von einem Messenbesuch in Deutschland. Doch obwohl es so anders war - oder vielleicht sogar deswegen - war es eine sehr schoene Erfahrung. Gegen Mittag sind wir dann zusammen mit Ruti, unserer Gastmutter, nach Herzliya an die Marina gefahren, wo wir den wunderschoenen Strand, aber auch die Mall genossen haben. Abends waren wir zum Essen zusammen mit der Familie eingeladen und haben uns nach einem ueppigen, sehr leckeren Mahl noch mit den Anderen am Yad Lebanim getroffen, um noch ein paar Vorbereitungen fuer unseren Abschiedabens zu treffen. Fuer einen gelungenen Abschluss des Tages ging es in das Arcaffee, wo man unter anderem wunderbare Schokokreationen geniessen kann."

Tag 12 - Michelle Schankin

 
"Der Norden wird durch uns entdeckt
Heute mussten wir, im Gegensatz zu gestern, schon um 7:30 Uhr am Yad Libanim sein, wo wir dann sofort nach Haifa gefahren sind. Nach einer Stunde Busfahrt sind wir an dem Bahai Garden angekommen. Die Pflanzen waren wunderschön gewesen, nur leider das Wetter nicht. Aber auch wir haben den regnerischen Morgen überstanden. Leider musste die Fuehrung, die uns die Religion der Bahai naeher brachte, aufgrund des Regens verkuerzt werden. Danach haben wir das Denkmal von Feuerwehrleuten besucht, die bei einem tagelangen Waldbrand gestorben sind, der nur durch die Unterstuetzung anderer Staaten geloescht werden konnte. Die Gedenkstaette befindet sich auf dem Mount Carmel. Noch heute ist zu erkennen, wo sich das Feuer seinen Weg gesucht hatte. Anschliessend besuchten wir eine kleines Dorf auf dem Mount Carmel, in dem Drusen leben.Die Zeit wurde hauptsaechlich genutzt, um noch unbekannte Speisen zu testen und mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Der letzte Punkt des
Tages war der Besuch des Strandes in Appolonia, wo wir Israel mehrdimensional aus Sand und weiteren natuerlichen Materialien bauen mussten. Nach der Fertigstellung mussten wir u. a. die Regionen, bekannte Staedte, die Wasservorkommen als auch die Nachbarlaender geografisch positionieren. Roman Bartov stellte dann unsere bisherige Reise dar. Um 17:00 Uhr waren wir dann schon wieder in Ra'anana, wo wir bei gemuetlichen Familienessen den Tag ausklingen liessen."

Tag 11 - Christine Kuhröber

"Botschafter Israels - Young Ambassadors
Unser Tag 11 in Israel startete um 9:00 Uhr am Yad Libanim. Dort lernten wir die "Young Ambassadors" von Ra'anana kennen. Matan, der Organisator des Tages, teilte uns in drei verschiedene Gruppen ein. Zusammen mit unseren "Young Ambassadors" mussten wir kreativ sein und unserem Team einem Namen geben, Fahnen basteln und auch die Teammitglieder durch Fingermalfarbe dekorieren. Nachdem diese erste Aufgabe beendet war, trafen sich die drei Gruppen -"Blue Banana", "Hippies" und "Tigers"-, um in verschiedenen Spielen gegeneinander anzutreten. Zum Beispiel musste jede Gruppe den Refrain des Liedes "Shir La'Ahava" einstudieren, um ihn dann den anderen Gruppen zu prästentieren. Anschließend folgte der Höhepunkt des Tages: "The Amazing Race!". Bei diesem Spiel, das mit einer Rally zu vergleichen ist, musste jede Gruppe zu unterschiedlichen Orten in Ra'anana gehen, um dort Aufgaben zu erfüllen. Zum Beispiel: "Schreibt einen Brief an den Bürgermeister von Ra'anana Mr. Hofri. Notiert 5 Dinge, die euch am meisten in Ra'anana gefallen haben.". Ziel dieses Spiels war es natürlich, als erste Gruppe ins Ziel zu kommen. Das Team der "Tigers" gewann das "Amazing Race".
Ein Workout im Fitnessstudio folgte darauf. Auch wenn alle hungrig waren, machten wir unzählige Situps, Liegestützte und Stretching-Übungen. Nach diesem harten Workout, hatten wir uns das Mittagessen wirklich verdient. Anschließend hatten wir Freizeit im Youth Center - eininge spielten Billiard, andere nutzten die freie Zeit für einen kleinen Mittagsschlaf!
Am Nachmittag folgte dann eine Gruppendiskussion in den drei kleinen Gruppen. Wir erfuhren mehr über das Leben als Teenager in Israel und tauschten uns zusammen mit den "Young Ambassadors" ueber die Vergangenheit unserer Familien aus.
Am Abend trafen wir uns alle im "Basement" (Martev), einem weiteren Jugendclub, um den Tag zusammen mit den "Young Ambassadors" ausklingen zu lassen. Dort sollten die drei Gruppen erneut das Lied vortragen und es wurden die Sieger der Jewiligen Spiele gekuert. Jede Gruppe erhielt einen Preis, da jede Gruppe mindestens einen Wettkampf fuer sich entschied.

Vielen Dank noch einmal für den tollen Tag an die "Young Ambassador" und an Matan.

Tag 10 - Markus Müller

" Ein Tag in der Hauptstadt - Jerusalem

Schalom aus dem sonnigen Israel an alle Leserinnen und Leser,

... nach dem tollen Tag in Tel Aviv besuchten wir heute die Hauptstadt des Landes, Jerusalem. Wir mussten, um so viel wie moeglich an einem Tag besichtigen zu koennen, wieder sehr frueh aufstehen. Die Muedigkeit vieler legte sich aber als wir den Mount Herzl besuchten. Das ist ein Ort, wo sich ein Militaerfriedhof, ein Garten, Gedenkstaetten und die Grabstaetten wichtiger Staatsmaenner, wie bspw. Ytzhak Rabin, befinden. Der Zionist Theodor Herzl, nachdem der Ort benannt ist, hat dort ebenfalls seine letzte Ruhestaette. Nachdem wir einer Gruppe der Israelischen Armee bei den Proben ihrer Parade anlaesslich des Unabhaengikeitstages von Israel zugeschaut haben, sind wir zu Yad VaShem, der Holocaustgedenkstaette, gefahren. Ich kann nur von mir sprechen, aber ich fand das Museum sehr beeindruckend. Vorher dachte ich, dass es langweilig wird, da wir bei uns in den Schulen schon so viel ueber den Holocaust eingetrichtert bekommen haben, dass es langsam zu viel wurde. Allerdings war dem nicht so, das Museum war irgendwie anders, es ging sehr ins Detail und man konnte auch einzelne Schicksale betrachten. Ausserdem erklaerte uns unsere nette Fuehrerin viele Zusatzinfos und ging dabei auch auf die besondere Architektur des Gebauedes ein. Fuer mich war das Museum ein Highlight des Tages, weil es mich auf jeden Fall zum Nachdenken anregte, und ich denke viele andere sehen das aehnlich. Als wir dann in der Stadt Jerusalem angekommen sind wurden wir bei einer kleinen Stadtfuehrung erstmal ein bisschen informiert. Jerusalem ist eine sehr interssante Stadt, hier leben viele Religionen dicht nebeneinander, so wie in keiner anderen Stadt. Man kann die Stadt in 4 Stuecke teilen, dass der Juden, Muslime, Christen und Armenier. Durch die verschiedenen Kulturen und Religionen kommt es hier natuerlich auch oefters mal zu Ausschreitungen, aber Soldaten und Polizisten sind immer praesent. Wir besuchten unter anderem die Klagemauer und steckten Zettel mit Wuenschen hinein. Die Grabeskirche und die "Via Doloroza" besichtigten wir ebenfalls. Danach hatten wir in den langen, engen und verwinkelten Gassen und Maerkten Freizeit um zu Essen oder Souvenirs zu kaufen. Dann war es auch schon wieder Zeit den Heimweg anzutreten. An einem Tag Jerusalem zu besuchen ist schwer, aber dank unserm Guide Meir konnten wir viel Intessantes mitnehmen (nicht nur materiell). Nachdem wir um 20:00 Uhr zuhause waren, haben wir uns noch auf eine Waffel um 10 Uhr abends verabredet, um den Abend gemutlich ausklingen zu lassen.

Liebe Gruesse im Namen von allen
Markus"

Tag 9 - Belinda Burtonshaw

"Tel Aviv - hat viele Gesichter

Bevor wir heute morgen in den Bus stiegen, der uns nach Tel Aviv bringen sollte, gab es fuer Tina eine kleine Ueberraschung.
Da heute ihr Geburtstag ist, gab es von uns allen ...ein Geburtstagsstaendchen und ein kleines Geschenk.
Nachdem alle gratuliert hatten, stiegen wir in den Bus und fuhren los. Unser erste Stop war die Coca Cola- Fabrik. Waehrend des Rundgangs durch den peppigen Besucherbereich und des kurzen Einblickes in die Produktion wuchs das Verlangen nach einem Schluck Coca Cola. Nach dem Sinnestunnel und einer Fahrt in Colabubbels gab es dann auch zum Tourende einen Schluck des schwarzen Zuckerwassers, welches angeblich die ganze Welt gluecklich macht.

Von der Colafabrik fuhren wir weiter in die Altstadt von Jaffa. Die Stadt Jaffa, welche ein Teil von Tel Aviv ist, ist einer der aeltesten Haefen der Welt. Wir schlenderten durch die alten Strassen und genossen den Ausblick auf die Skyline von Tel Aviv. Nachdem wir auf der Bruecke der Sternzeichen unsere Wuensche mit Blick zum Meer versendet haben und einige Gruppenfotos geschossen hatten, ging es weiter in Richtung Basar. Auf dem Flohmarkt in Jaffa hatten wir ein wenig Freizeit und konnten unser Verhandlungsgeschick testen.
Auch auf dem Carmel Market, auf welchem es neben zahlreichen Obst- und Gemuesesorten auch Suessigkeiten, Gewuerze und unzaehlige weitere (nicht essbare) Dinge gab, und der anschliessenden Shoppingstrasse "Schenkin" hatten wir reichlich Zeit um unsere Portemonnaies um einige Schekel zu erleichtern und unsere Reisetaschen somit dichter an die Uebergepaeckgrenze zu bringen.
Nach diesem ausgiebigen Shopping fuhren wir weiter zum neuen Hafen von Tel Aviv. Auf der Promenade schlenderten wir durch das bunte Menschengewimmel in Richtung Bus. Wir trainierten unsere Muskeln noch kurz in einem Outdoor-Fitnessstudio, das wie ein Spielplatz wirkte, bevor wir muede und mit vollen Taschen zurueck nach Ra'anana fuhren."

Tag 8 - Hadassa Mann

 

" Auf in die zweite Woche
Hey ihr lieben Eltern,
uns geht es hier in Israel super .
Heute mussten wir zwar wieder fruh aufstehen, so gegen 6:00 Uhr, aber hatten dafuer einen sehr entspanten Tag. Es gab einen Triathlon in Ra'anana fuer Kinder von 7 bis 16 Jahre. Wir haben beispielsweise zusammen mit den Israelis fuer die Laeufer Wasser ausgeschenkt. Das meiste Wasser landete jedoch auf unseren Klamotten, da es eine lustige Wasserschlacht gab. Die Kleidung ist aber schnell getrocknet, da wir wie jeden Tag super tolles Wetter (nicht so viel, bloss 30-35 Grad Celsius) haben.
Danach haben wir im Schwimmbad die Sonne genossen und etwas gegessen. Es gab Hot Dogs. Gegen 15:00 Uhr sind wir dann in den Ra'anana-Park gegangen. Dort haben wir unsere Sinnesorgane getestet und Frisbee gespielt. Es ist schoen hier, aber ein bisschen vermissen wir euch auch.
Nachdem wir abends Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht haben, gehen wir noch in ein Cafe und haben wie immer Spass. Ich freue mich schon auf morgen, denn dann besichtigen wir Tel Aviv."

Tag 7 - Juliane Grimmer

 

" Sabbath - Familientag
Heute, am Sabbat, hatten wir einen freien Tag mit unserer Gastfamilie. Meine hat sich mit den Familien von Tine, Markus, Marvin und Belinda zusammengeschlossen, um einen Ausflug in den Safaripark in Ramat Gan zu machen. Nach einer kurzen Fahrt wurden wir gleich am Eingang von Straussen begruesst und von einem Minibus abgeholt, der mit uns eine kleine Tour durch den Park gemacht hat. Ich war sehr ueberrascht, wieviele verschiedene Tiere dort frei rumliefen, z. B. hatte ich nicht mit Hippos und Loewen gerechnet. Danach konnten wir zu Fuss durch den Zoo weiterlaufen, wobei mir wie immer die Affen am besten gefallen haben. Da der Sabbat in Israel der freie Tag ist, war der Zoo voller Familien mit kleinen Kindern. Es war ein toller Tag, nur die Hitze hat uns allen wirklich zu schaffen gemacht. Abends trafen wir uns noch mit der Gruppe aus Bramsche, die ihren Abschlussabend feierte, um danach weiter nach Herzliyya ins Max Brenner zu fahren, ein Restaurant voller Schokolade. Wir alle hatten Schwierigkeiten, uns zwischen Schokoladenpizza, Fondue und vielem mehr zu entscheiden. Soetwas habe ich bis jetzt nirgendwo zuvor gesehen oder gegessen. Leicht ueberfuellt, aber gluecklich, fuhren wir alle gemeinsam nach Hause."

Tag 6 - Martha Goldammer

"Pessach -Seder-Abend
Der heutige Tag begann ganz entspannt, denn nach drei Tagen in der Wüste konnten wir endlich mal wieder ausschlafen, was dringend nötig war. Wir trafen uns vormittags am Pool, um gemeinsam Spaß zu haben und das schöne Wetter zu genießen.
Der Höhepunkt dieses Tages war natürlich der Seder-Abend. Er ist der Auftakt des jüdischen Pessach-Festes und sehr bedeutend. So machten wir uns am Abend fertig und fuhren zu den Großeltern. Onkel und Tante waren selbstverständlich auch da, denn am Seder-Abend ist niemand allein, alle feiern zusammen. Als wir ankamen fühlte ich mich sofort wohl, denn die Familie war sehr offen und freundlich. Dann ging es auch schon los: Wir begannen mit den symbolischen Speisen.  Am Seder-Abend wird der Tisch mit Speisen von symbolischer Bedeutung gedeckt, so essen wir zum Beispiel als erstes Bitterkraut als Zeichen der Bitterkeit der Knechtschaft in Ägypten, dazu liest ein Familienmitglied etwas aus der Haggada vor. Nach dieser Prozedur gibt es dann das richtige Essen, es gibt viel Fleisch, ein richtiges Festessen. Nachdem wir uns dann ordentlich satt gegessen haben und bei ausgelassener Stimmung gelacht, gesungen und uns unterhalten haben, war der Abend auch schon  vorbei. Die Zeit verging sehr schnell und es war ein schöner und zugleich lehrreicher Abend. Jetzt bin ich erschöpft und gespannt auf den morgigen Tag."

Tag 5 - Tina Berger

"Wir lassen die Wueste hinter uns
Nach den zwei vergangenen Wüstentagen hatte keiner mehr Energie auch noch am 3. Tag zu laufen, wie es das Programm voraussagte. Es war allen  Recht, dass Snir am Morgen mit der Überraschung kam, dass es doch nicht in die Wüste gehe, sondern erneut nach Eilat an den Strand zum Schnorcheln. Los ging es nach dem Aufräumen im Kibbutz. Die Wassertemperatur liegt bei 21 Grad aber die Sonne scheint als wir gegen 9:30 Uhr mit der bramschen Gruppe das Naturschutzgebiet in der Nähe Eilats erreichen. Nach anfänglicher Schüchternheit ist doch schnell mehr als die halbe Gruppe im Wasser und bestaunt Fische, Korallen und Quallen. Nach dieser Erfahrung steigen alle glücklich in den Bus Richtung Ra'anana. Nach einer langen Busfahrt kommen alle ziemlich müde und kaputt wieder in Ra'anana an."

Tag 4 - Hadassa Mann, Annnalia Krumbach, Meret Kreiser und Maria Kanthack

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"Sportlich durch die Wueste

Sehr frueh und unausgeschlafen wurden wir von Snir, einem der Begleiter fuer die Wueste, und zwei Topfdeckeln geweckt. Dafuer entschaedigte uns das Fruehstueck mit leckerem und frischem Omelette. Nach einer kurzen Fahrt, noch weiter in die Wueste hinein, begann die naechste Tour durch Felsenschluchten, wie in einem Canyon. Selbst morgens um 9:30 Uhr war es schon so heiss, dass wir alle 5 Minuten getrunken haben und maechtig ins Schwitzen kamen. Nach dem Aufstieg mit einigen Klettereinheiten wurden wir mit einem fantastischen und unglaublichen Ausblick belohnt. Wir wurden auch noch durch ein Silencespiel auf die besondere Schoenheit der Natur hingewiesen, wie sie sich in voelliger Ruhe entfaltet. Danach begannen wir mit dem Abstieg und kamen in der Mittagshitze unten an, wo wir uns sofort auf Sportfahrraeder schwangen und die Fahrt nach Eilat fortsetzten. Der Hoehepunkt der Fahrt war das Erreichen eines Aussichtspunktes, von dem aus die Grenze zum Nachbarland Jordanien und auch das Rote Meer zu bestaunen waren. Mit unserem Reisebus ging es dann nach Eilat, wo wir ein paar Stunden Freizeit genossen. Viele waren im Roten Meer schwimmen oder auf dem Basar einkaufen. Einige waren auch in einer Mall.

Allerdings musste vorher erst ein Sicherheitscheck passiert werden. Auffallend waren auch die vielen jungen Soldaten und Soldatinnen, die das Stadtbild mitbestimmen. Die Hitze trieb uns aber an unsere Grenzen. Auf dem Rueckweg hatten wir Gelegenheit Flamingos zu beobachten. Wieder zurueck im Kibbutz kochten wir gemeinsam unser Abendbrot und genossen das Zusammensein und ein bisschen Ruhe nach diesem wunderbaren, aber anstrengendem Tag."

 

Tag 3 - Mary-Ann Elies

"Die Wueste Negev erwartet uns
Am 3. April trafen wir uns alle am Yad Libanim, wie auch bereits am Morgen zuvor. Man sah uns deutlich an, dass uns der Schlaf fehlte, aber die Sachen für unseren Wüstentrip waren trotzdem gepackt und die Vorfreude groß. Nachdem alles verstaut wurde, begannen wir unsere Reise mit der bramscher Gruppe. Die Plätze wurden belegt und die erste Frühstücksrunde begann, da uns die Gastfamilien besonders bei den Süßigkeiten gerne möglichst reichlich versorgen. Die Zeit verstrich wie im Flug. Wir beobachteten die interessante Landschaft, die immer rauer wurde. Gegen Mittag erreichten wir dann auch unseren ersten Etappenpunkt. Ausgerüstet mit viel Wasser, ausreichend Sonnencreme und einer schützenden Kopfbedeckung ging es auf in die Wüste Israels. Zunächst gestaltete sich die Wanderung als entspannt, lediglich die Warnung vor Skorpionen unter Steinen verunsicherte besonders den weiblichen Anteil der Gruppe. Als es allerdings an den Abstieg ging, wurde es weniger angenehm. Als wir dann aber den Ausblick auf das Tote Meer hatten, war all das vergessen. So vergingen auch die letzten Minuten des Abstiegs schnell und die Möglichkeit der freien Essensauswahl ließ sich keiner der Teilnehmer entgehen. Gut gestärkt ging es dann runter zum Meer. Schlammkuren wurden aufgetragen oder man hat einfach nur auf dem ungewohnten Wasser gelegen. Der Rest des Tages bestand aus der Fahrt zum Kibbutz, unserer Übernachtungsstaette für die kommenden Tage. Bei Sonnenuntergang erreichten wir dieses, wobei die Freude über das 60-Mann-Zelt sich in Grenzen hielt. Die Matratzen waren schnell verteilt und es wurde sich grüppchenweise häuslich eingerichtet, die Duschen wurden mit großer Begeisterung benutzt und das Abendbrot gemeinschaftlich angerichtet. Nach der Besprechung des nächsten Tages kuschelten wir uns alle todmüde in unsere Schlafsäcke und erwarteten mit großer Vorfreude den nächsten Tag.'

Tag 2 - Marvin Böckmann

"90 Jahrfeier der Stadt Ra'anana

 Der Wecker klingelt und es ist einfach noch zu frueh…Wir trafen uns bei Yad Libanim, das wir am Tag zuvor schon besichtigt haben. Dort gab es zur Begruessung ein sehr gutes Buffet. Die meisten waren jedoch noch vom Fruehstueck satt. Dann traf auch der Buergermeister Hoffre ein und begruesste uns sehr herzlich. Es folgten Danksagungen und die Vertreter der Brandenburgischen Sportjugend ueberreichten dem Buergermeister unsere Gastgeschenke.Danach wurde noch ein schoenes Video von der wundervollen Stadt Ra'anana gezeigt. Abschliessend bekamen wir alle  ein Geschenk, einen Briefoeffner mit dem Ra'anana-Emblem, vom Buergermeister ueberreicht. Darauf folgend spielten wir ein grosses Gemeinschaftsspiel mit verschiedenen Gruppen und dem Ziel eine Bruecke aus Papier zu bauen. Das gestaltete sich nicht so einfach. Nach 3 Stunden war es dann geschafft und ein Spielzeugtruck konnte uber die Bruecke fahren.

In unserer Freizeit haben viele die israelische Spezialitaet Falafel gegessen. Gut gestaerkt bereiteten wir uns auf die grosse Parade anlaesslich der Festlichkeiten der 90-Jahrfeier vor .Wir hatten sogar so ein Glueck, dass wir als 1. Gruppe, nach der Flagge von Ra'anana, in der Parade gelaufen sind und unsere Banner hochgehalten haben. Es hat sehr viel Spass gemacht, weil die Menschen einfach total freundlich waren. Jeder, der von uns angeschaut wurde, hat  gelaechelt. Nach dieser Parade fingen ganz viele Tanzgruppen an aufzutreten. Es war eine sehr gut Stimmung. Ich sah dann auch noch eine meiner Gastschwestern tanzen. Das war ein sehr gelungener Abschluss. Der Tag war sehr schoen, da wir uns und und die Gruppe aus Bramsche naeher kennen lernten. Vor Allem bekamen wir einen ersten Eindruck von Ra'anana und der Mentalitaet der Menschen. Wir waren sehr beeindruckt von deren Lebhaftigkeit und permanent guter Laune."

von Marvin Böckmann

Tag 1 - Anett Lamberty

"Der Jugendaustausch hat begonnen.

Heute, am 01.04.2012, sind 13 Jugendliche, zwei Gruppenleiter und eine 5-koepfige Fachkraeftedelegation um kurz vor 12:00 Uhr am Flughafen "Ben Gurion" in Tel Aviv gelandet. Nach einem ersten Aprilscherz, dass es grössere Probleme mit dem Bus und unserem Trip nach Eilat gebe, ist unsere Delegation herzlich in Empfang genommen worden.

Das traumhafte Wetter sorgte dafuer, dass unsere Gruppe trotz schlafloser Nacht gut gelaunt und erwartungsvoll die Fahrt in die Stadt Ra'anana antrat. Einen ersten Eindruck von der Stadt erhielten wir während einer kurzen Stadtrundfahrt, die uns ins staedtische Schwimmbad zum Mittagessen fuehrte. Gut gestärkt lauschten wir während eines Spaziergangs den Ausführungen des Parkmanagers. Am anderen Ende des Parks angekommen, brachte uns der Bus zum Yad Libanim, das u. a. eine Gedenkstaette, ein Heimatmuseum und eine Bibliothek beherbergt. Dort erhielten wir einen Überblick ueber die historische Entwicklung, um fuer das 90-jaehrige Jubiläum am morgigen Tag ausreichend informiert zu sein.

Abschliessend ging es in den städtischen Jugenclub, wo unsere Jugendgruppe auf die Gruppe aus Brahmsche traf und bei einem Kennenlernspiel Erfahrungen und Erwartungen austauschen konnten. Waehrend des mehrtägigen Ausflugs in den Süden des Landes werden beide Jugendgruppen viel Zeit miteinander verbingen.

Die Gastfamilien begrüssten ihre Schüetzlinge gegen 19:00 Uhr.

Wie der erste Abend in den Gastfamilien verlief und was wir weiterhin erleben, wird durch unsere Jugendlichen in den kommenden Tagen berichtet."

von Anett Lamberty