Montag, 18.04.11

Ein langer, anstrengder Tag ist vorbei. Morgens um 5 sind wir in Israel angekommen.
Der Flug war anstrengd. Wir konnten nicht wirklich gut im Flugzeug schlafen und mussten sehr lange warten, eh wir los- bzw. weiterfliegen konnten. Was lustig war - oder auch nicht! - ist dass der Scanner am Flughafen bei einer fremden Person im Koffer eine Pistole angezeigt hatte, es kam auch sofort die Polizei, Lucy war erstmal total aufgeregt weil die Frau bei uns im Flugzeug mitfliegen wollte, aber es war nur eine Spielzeugpistole. Als wir dann in Israel angekamen, holten uns Benny und 6 unserer Gastgeschwister vom Flughafen ab. Später, so gegen 6, wurden wir von den Gastfamilien abgeholt. Wir wolten natürlich alle schlafen, aber nix da! Wir sollten um 8 schon wieder im Schwimmbad in Ra'anana sein. Dort haben wir dann auch die Delegation aus Goslar getroffen, die mit uns die 2 Wochen in Israel sind. Am Pool haben wir dann ganz lange einfach nur die Sonne genossen und sind ab und zu ins Wasser gegangen. Nach einer Weile habe wir dann Sportspiele gemacht, immerhin ist das ja ein Sportaustausch!
So gegen um 1 sind wir dann wieder alle in unsere Gastfamilien gegangen, abens wurde Pessach mit dem Seder-Abend gefeiert - mit allen Verwandten der Gastfamilien! Um Mitternacht durfte ich endlich ins Bett gehen - der Tag war ja schon lang genug!

Hadassa.

Dienstag, 19.04.11

Der zweite Tag in Israel ist nun schon um, und wir haben an diesem Famielientag sehr viel mit bekommen von dem unbeschwerten Leben hier. Es ist einfach grossartig hier, wie ich finde.
Die Mentalitaet der Menschen und das wundervolle Wetter hier.
Wir konnten nach diesem ersten wirklich anstrengenden Tag wirklich endlich mal ausschlafen und trafen uns dann alle so gegen 12:00 Uhr am Strand. Einige kamen sogar erst nach 14:00 Uhr an.
Der Strand war wunderschoen, die Wellen waren riesig, alles einfach unglaublich. Wir machten viele Fotos und spielten Volleyball, Fussball und einige andere lustige Sachen.
So gegen 17:00 Uhr war die Zeit am Strand auch schon wieder vorbei und alle fuhren zu den Gastfamilien zurueck und assen etwas. Meine Gastschwester Daniela und ich machten zum Beispiel leckere belgische Waffeln und schauten zwei Filme.
Am spaeten Abend gingen wir noch in die Stadt und lernten andere israelische Jugendliche kennen. It was really funny.
Das war unser zweiter Tag in Israel, als Kurzfassung.


Liebe Gruesse Julia :)

Mittwoch, 20.04.11

Heute hiess es wieder frueh aufstehen fuer, da wir uns alle um 7Uhr in Raanana trafen und die Reise ins "Kibbuz" zu beginnen. Die meisten nutzten die Busfahrt um ihren Schlaf weiterzufuehren, waehrend manch andere in Gespraechen vertieft waren oder einfach die Landschaft genossen. Gegen Mittag erreichten wir dann das Tote Meer. Nachdem jeder mit dem baden, oder besser gesagt "treiben" fertig war und sich den heilenden Schlamm abgewaschen hatte gab es ein kurzes Mittagessen und danach ging es wieder zurueck in den Bus, weiter Richtung Kibbutz. Nachdem wir am Nachmittag dort eingetroffen sind, konnten wir uns zuerst in unserem riesigen Gruppenzelt einen Platz suchen, bevor alle bei der Zubereitung des Abendessens halfen und dann gemeinsam assen. Nachdem alle satt waren, konnten man sich noch an das gemuetliche Lagerfeuer setzen, oder sich zum schlafen in das Zelt legen, denn es es war ein anstrengender, aber trotzdem wieder mal ein wundervoller Tag.

George

Donnerstag, 21.04.2011

Nachdem wir die erste Nacht im Kibbuz überstanden hatten, viele auch direkt unter dem Wüstenhimmel, hieß es nun früh aufstehen, denn wir hatten viel vor. Wie gut war es da, dass wir dabei die tatkräftige Hilfe eines wohl passionierten Morgenmenschen hatten. Mit wiederholtem „Good moooorning! It’s six o’clock! You have to waaaaaake up!” rief sie sich in unsere Herzen. Das Frühstück lief in großer Eile ab, da die Betreuer pünktlich mit uns zur Wüstenwanderung aufbrechen wollten.
Die Wüste war ganz anders, als wir sie uns vorgestellt hatten. Es war keine langweilige große Sandwüste, vielmehr waren die Edom-Mountains, die wir bestiegen, eine beeindruckende Bergkette aus rötlichem Gestein, was ihnen auch ihren Namen verlieh (Edom heißt auf hebräisch nämlich rot). Schon von weitem sah man ihnen an, dass sie wohl den einen oder anderen von uns an ihre Grenzen bringen würden.
Unsere Guides ermahnten uns dann auch regelmäßig, genug Wasser zu trinken. Die Wanderung begann mit einem kurzen Fußmarsch zu den Solomon-Pillars, die in der Morgensonne ein wunderschönes Bild abgaben. Dann folgte der Aufstieg. Erst langsam und später steiler wanderten wir bis zur Spitze. Dabei kamen wir immer wieder an Stellen, wo es neben einem schmalen Weg rechts und links steil hinabging. Da wurde wohl allen ein bisschen mulmig, nicht nur mir, die ich mit meiner Höhenangst kämpfte. Trotzdem war die Stimmung in der Gruppe gut, immer neue, schöne Aussichten verzauberten uns und wir hielten uns alle gegenseitig bei Laune und gemeinsam durch.
Auf der Spitze angekommen, machten wir erst mal eine kurze Pause. Von hier aus konnte man schon das Rote Meer und die Stadt Eilat sehen, die später am Tag unser Ziel sein sollte.
Dann machten wir uns an den Abstieg, der, wenn auch steiler, nun viel leichter fiel als der Aufstieg. Nun bekamen wir faszinierende Felsformationen zu sehen. Mittag aßen wir in einer Art Höhle und wer noch Kraft hatte, konnte die Israelis beim Spielen herausfordern.
Schließlich machten wir uns auf den Weg zum Bus, der uns an einem Treffpunkt erwartete. Der letzte Teil des Weges wurde nun doch etwas lang, aber wir schlugen uns tapfer. Hier sah die Wüste nun etwa so aus, wie man sie sich vorgestellt hatte. Am Ende erreichten wir alle glücklich den Bus. Wir waren an unsere Grenzen gegangen und hatten die Erhabenheit der Wüste gespürt und konnten nun alle sehr stolz auf uns sein.
Der Bus brachte uns nun noch nach Eilat, damit wir uns von unserem Abenteuer an der Strandpromenade erholen konnten. Wir waren erschöpft, aber die Lebensgeister kehrten schnell zurück, als wir die vielen Stände mit Andenken und Kleidung sahen.
Wir probierten den besonderen Joghurt in der Joghurt-Bar (er ist gefroren und man stellt sich eine Auswahl von Zutaten zusammen, mit denen er gemixt wird). Dann setzten wir uns ans Ufer des roten Meeres und beobachteten die Israelis, die über die Pessachferien nach Eilat gekommen waren, um ausgelassen zu feiern.
Schließlich ging es zurück in den Kibbuzz, wo wir gemeinsam kochten und am Lagerfeuer den Tag beendeten.

Esther

Freitag, 22.04.11

6:30 Uhr, die Sonne ist bereits aufgegangen, die Voegel zwitschern, und uns wird bei gefuelten -5 Grad einfuehlsam signalisiert das wir gefaelligst aufzustehen haben.
Nach gut 45 min Weckzeit hat es beinahe jeder geschafft, trotz Muskelkater und fehlender Motivation beim Essen zu erscheinen und sich dabei von seiner besten Seite zu zeigen. Nach dem Fruehstueck und weiteren Sicherheitsanweisungen von Asi, bezueglich unserer Ausruestung und des so oft schon angesprochenen grossen Wasserverbrauches in der Wueste fanden wir uns alle im Bus ein. Da die freiwillige zweite Wanderung dann doch nicht so freiwillig zu sein schien, begaben wir uns mit unserem Guide Snir in den roten Canyon.
Dieser Trip war kuerzer als der am Vortag, aber dennoch sehr fordernd. Die Landschaft war wieder schoen anzusehen und der Trip hat sich gelohnt. Als wir den Bus dann wieder erreichten ging es weiter zur Kuestenstadt Eilat, wo wir die Moeglichkeit hatten zu schnorcheln, um uns die Zeit zu vertreiben, und die wunderschoenen Unterwasserlandschaften des Roten Meeres zu bewundern.
Nach dem schnorcheln und der darauffolgenden Freizeit wurden wir an der Promenade abgesetzt und hatten abermals Zeit uns ein bisschen umzusehen und uns zu erholen.
Wieder zurueck im Kibbutz wurde uns beim Abendbrot der Sabbat erklaert, der heilige Ruhetag der Juden, es wurde ein Gebet, das so genannte "Kiddush", gesprochen, gesungen und danach gegessen.
Danach liessen wir den Abend gemuetlich ausklingen: es wurden einige Lieder mit Gitarrenbegleitung gesungen, Marshmallows geroestet, erzaehlt und gelacht bis auch der letzte von der Muedigkeit uebermannt wurde.

Lucy

Samstag 23.04.11

Heute war unser letzer Tag in dem Kibbutz und viele Leute hat wenig geschlafen. Also heute war ein schwieriger Tag für viele obwohl wir nicht zu viel Program hatten.

Heute sollten wir um 6:30 Uhr aufstehen und alles räumen .Wir dachten, dass um 8 Uhr gehen konnten aber wir haben alles langsam gemacht und wir sind gegen 8:30 Uhr gefahren.
Wir waren im Timna National-Park besucht. Timna National Park war in der Nähe von Eilifaz und gegen 9 Uhr waren wir dort.

Timna National-Park ist ein der eindrucksvollsten Orten in Israel, der eine grandiose Landschaft mit einem spannenden historischen Hintergrund.

Am Anfang haben wir einen Film über die Geschichte von Timna Park geschaut und danach haben wir den Park mit dem Bus besichtigen. Wir waren in dem Pilz. Der Pilz ist ein Naturen aus roten Sandsteinschichten die unteren Teil stärken erodiert sind und eine Steinpilz gebildet haben.Wir waren auch in der Bögen. Die bögenförmigen Fenster in den Sandsteinfelsen zeugen von dem unerschöpflichen Einfallsreichtum der Natur.

Zum Schluss waren wir im Timna See.Dieser künstliche See speist sich aus Grundwasser das in den Sandsteinschichten des Boden eingelagert ist. Als die Timna Minen noch Kupfer aus Tiefen der Ende förderten, wurde Wasser abgepumpt um eine Überschwemmung der Schächte uns Stollen zu vermeiden.
Wir haben dort Sand von verschiedenen Farben in einem Flache gesammelt und wir haben die Flasche mitgenommen.
Später sind wir mit dem Bus zurück nach Ra’anana gefahren. Wir haben um 15 Uhr gegessen in der Nahe von Totes Meer und gegen 18 Uhr waren wir in Ra’anana. Wir hatten das Abend frei.

Ich war sehr müde und ich bin zu Hause geblieben aber manche waren bei George am Abend, weil es sein Geburtstag war.
Berta

Sonntag, 24.04.11

Heute waren wir in der schoenen Stadt Tel Aviv. Dort haben wir die Alstadt "Jaffa" besucht. Dort gab es einen Flohmarkt, auf dem wirklich alles verkauft wurde: Schuhe, CD's, gebrauchte Wasserpfeifen, Schmuck.. Wir schlaendern ueber den Markt, und kauften Souvenirs. Wir fanden einen Laden, in dem Wasserpfeifen verkauft wurden, neu, und zu guten Preisen. Die machten wohl das Geschaeft ihres Lebens heute, denn nicht nur aus unserer Gruppe, sondern auch aus der Gosslarer Gruppe kauften alle ordentlich ein ;)
Danach ging es in die Neustadt auf einen weiteren Markt: Eine lange Strasse, die zugestellt war mit verschiedenen Staenden, auf dem gefaelschte Marken, Obst, Parfuem etc verkauft wurden. Nachdem wir diesen auch ueberstanden hatten, ging es ab zum Hafen. Dort haben wir den Tag mit dem beruehmten Schokoladenrestaurant "Max Brenner" beendet.


Adrian

Montag, 25.04.11

Montag war ein Familientag und der letzte Tag von Pessach.

Nach unserem Ausflug in den Süden und dem Tag in Tel Aviv, waren wir alle müde. Mit Berta wollten wir trotzdem wieder nach Tel Aviv fahren, um mehr über die kulturelle Seite der Stadt zu erfahren, da alle Museen während Pessach eintrittsfrei waren. Das einzige Problem war, dass wir nicht wussten, wie wir dahin kommen sollten. Waehrend Pessach fuhren fast keine Busse von Ra'anana nach Tel Aviv, und ein Taxi zu nehmen waere doppelt so teuer gewesen, wie sonst. Als wir unsere Gastfamilien und israelischen Freunde fragten, bekamen wir immer unterschiedliche Antworten, und alle schienen von ihrer eigenen ueberzeugt zu sein.
Wir haben uns also fuer die einfachste Loesung entschieden, und haben uns mit dem Rest der Gruppe am Strand getroffen, und einen entspannenden Nachmittag dort verbracht.
Am Abend sind wir mit andenren Israelis in eine Karaoke Bar in einer Stadt in der Naehe von Ra'anana gefahren. Karaoke auf Hebraeisch ist auf jeden Fall eine lustige Erfahrung!
Liebe Grüße aus dem Heiligen Land!


Alice

Dienstag, 26.04.2011

Nachdem der Bus am Yad Lebanim auch noch die letzten der Gruppe aufgesammelt hatte, ging es morgens um kurz vor 8 los nach Haifa. Dort schauten wir uns unter strengen Kleidungsregeln (Bedecken von Schultern und Knien) den Garten und dazugehoerigen Tempel der Bahai an.
Danach fuhren wir dann weiter zur beruehmten Stelle am Jordan, wo Jesus getauft wurde. Als wir dort waren wurden gerade auch Leute getauft und die Meinungen spalteten sich ein wenig zu dieser Angelegenheit. Somit kam es zu einigen interessanten Diskussionen ueber diesen Ort und seiner Geschichte.
Diese wurden dann groesstenteils auf der Fahrt zum See Genezareth fortgesetzt. Dort angekommen konnten wir erstmal baden gehen, oder uns auch einfach nur sonnen. Spaeter konnte man sich auf freiwilliger Basis ein 2000 Jahre altes Boot anschauen welches im See gefunden wurde.
Am spaeten Nachmittag ging es dann auch schon wieder los, zurueck in unsere Gastfamilien. Jedoch wurde an einer Aussichtsplattform, mit Blick ueber den See Genezareth in der warmen schon tief stehenden Sonne Halt gemacht.
Nach einem mehr oder weniger kurzem Fotoshooting von jedem und Gruppenfotos ging es dann aber endgueltig zurueck nach Ra`anana.
Im (wie immer) kalten Bus schliefen die meisten dann auch schon unter ihren Handtuechern ein, bis wir ca. um 21 Uhr in Ra`anana ankamen, unseren langen Tagestrip beendeten und den Schlaf in unseren Gastfamilien fortsetzten, denn am naechsten morgen geht es immerhin frueh schon wieder los nach Jerusalem.
Mit ganz lieben Gruessen an Zuhause.

 

Luise (:

Mittwoch, 27.04.11

Am zehnten Tag der Bildungreise hatten die beiden deutschen Gruppen aus Goslar und Brandenburg die Moeglichkeit, die emotionale Gedenkstaette Yad Vashem in Jerusalem zu besuchen. Wie auch mir ging vielen dieser Besuch sehr nah und bewegte manch einen bis zu den Traenen. Nach diesem Ausflug ging es weiter in die Altstadt von Jerusalem, die alle drei Weltreligionen in sich vereinen. Die Differenzen zwischen den Einzelenen waren enorm und troztdem konnte man ein gutes Zusammenleben feststellen. Zu weiteren Highlights des Ausflugs gehoerte die Grabeskirche, die einen mit ihren Verziehrungen fast erschlaegt. In dieser Kirche befindet sich das Grab von Jesus. Ein besonderer Moment war fuer mich der, in dem ich die betenden Menschen an der Klagemauer sah; auch wir hatten die Moeglichkeit einen Zettel in die Mauer zu stecken und zu hoffen, dass unser Wunsch in Erfuellung geht. Nach dem wir uns die sehenswertesten Sehenswuerdigkeiten angesehen hatten, hatten wir Zeit, um auf dem Markt, der stark an Tausend und eine Nacht erinnert, shoppen zu gehen und den orientalischen Flair zu geniessen.

Donnerstag, 28.4.11

Nachdem wir heute mal nicht so frueh wie sonst immer raus mussten, traf sich ein Grossteil der beiden Gruppen leicht verspaetet um 9:40 am Yad Lebanim. Nachdem wir dann auch den Rest der Truppe am Schwimmbad eingesammelt hatten, fuhren wir mit dem Bus weiter zur lokalen Universitaet, um uns dort den Campus anzuschauen. Vor Ort wurden wir von drei sympathischen Studenten aus verschiedenen Laendern empfangen, die uns ueber das Campusgelaende fuehrten und uns von ihren guten Erfahrungen mit dieser Universitaet berichteten. Anschliessend hoerten wir noch einen Vortrag ueber die politischen Strukturen Israels, der, wenn ich ehrlich war, nicht allzu spannend gestaltet war. Der nette Referent, der ebenfalls ein Student der Uni war, entschuldigte sich aber gewitzt damit, das er ja eigentlich normalerweise an unserer Stelle, also die der Zuhoerer sitzen wuerde, also wurde ihm der recht lieblos ausgearbeitete Vortrag verziehen. Danach ging es weiter zur in Ranana gelegenen Aviv-Highschool, wo wir an einem Workshop teilnahmen, der unsere Presentation-Skills verbessern sollte. Das ganze war sehr sinnvoll; wir bekamen von dem Betreuer Verbesserungsvorschlaege und gutes Feedback. Danach statteten wir dem Jugendclub in Ranana noch einen Besuch ab, wo wir mit israelischen Jugendlichen relaxten und quatschten. Insgesamt kann man sagen das der Tag heute nicht ganz so vollgeplant und stressig war wie die uebrigen, er war aber dennoch sehr informativ und gliederte sich passend in den bisherigen Ablauf ein.

Sebastian.

Freitag, 29.04.2011

Der Freitag war wieder ein Familientag, an dem wir selber bestimmen konnten, was wir machen wollten. Das nutzten wir, um uns endlich mal wieder auszuschlafen!
Viele trafen sich wieder am Strand in Herzeliya oder fuhren nach Tel Aviv, um noch mal über die Märkte zu spazieren oder sich an der Promenade zu entspannen. Auch nach Nazareth machte einer von uns mit seiner Gastfamilie noch einen Ausflug und nutze den Tag damit bestens aus.
Am Abend trafen wir uns im Schokoladenrestaurant Max Brenner in Herzelia, einem wirklichen einmaligen Ort, an dem (fast) alle Gerichte aus den feinsten Schokoladenkreationen bestehen, und an dem die frisch hergestellte Schokolade in dicken Rohren quer durch den Laden fließt.
Andere fuhren an diesem Abend nach Tel Aviv, um gemeinsam mit den Israelis noch einmal richtig feiern zu gehen oder einen Nachtspaziergang durch die Altstadt Jaffas zu machen.
So verbrachten wir alle noch einen besonderen letzten Abend!
Esther

Samstag, 30.4.2011

Nach dem alle noch versucht haben den letzten Tag zu genießen, neben hektischem Koffergepacke, haben wir uns, Brandenburger, Gastfamilien, Goslarer und Organisatoren, im Pool zur Abschiedsfeier getroffen. Dort gab es zunächst, zwei Stunden lang, Dankes- und Lobesreden. Nach dieser Anstrengung stürzten sich alle auf das Kuchenbuffet, danach mussten wir uns auch schon von unseren Gastfamilien verabschieden. Dann hieß es warten auf den Bus, der uns um zwei zum Flughafen fahren sollte. In der Zwischenzeit unternahm ein Großteil von uns einen letzten Spaziergang durch Ra’anana.
An den Sicherheitskontrollen lief zum Glück alles glatt. Allerdings hatten einige mit dem Übergewicht ihres Gepäcks zu tun und so wurden etliche Koffer nochmals umgepackt. Auf dem ersten Flug verlief alles normal. Den zweiten Flug verbrachten wir in einem sehr kleinen Flugzeug mit Propellern, in dem es nicht mal Gasmasken für den Notfall gab! Das ließ einige an der Sicherheit des Flugzeuges zweifeln.
Am Ende sind wir zwar müde, aber gut angekommen und alle waren sich einig, dass die Zeit in Israel wunderschön und viel zu kurz war.
Lisa